Hoodies fürs Huddelwetter, Vol. 1

Befürchtet hat er's ja schon lange. Mein Mann. Eines Tages wäre auch er dran, von mir eingekleidet zu werden. 😜 Am ehesten konnte er sich ein Hoodie vorstellen.

 

Wie das so ist mit Hoodies... Ich finde, sie brauchen einfach zu viel Stoff (doppellagige Kapuze), dafür dass man die Kapuze dann genau wieviel mal über den Kopf zieht? Aber so eine Kapuze macht eben optisch was her. 

 

Es gibt einen kleinen "Trick", eigentlich zwei, wie man den Stoffverbrauch etwas Senken kann. 

1. Colli-Kragen nähen.

2. Den Kragen nicht aus einem sondern aus 3 Stücken nähen

Das geht ganz einfach: Beim Schnittmuster die Kapuze einfach so durchschneiden, dass ein breites Band übrig bleibt. Gegen vorne eine schöne Rundung schneiden. Fertig.

 

Zurück zum Mann... Zur Stoffauswahl hab' ich ihn nach Feuerthalen in die StoffArt geschleppt. Wenn er den Pulli am Ende auch anziehen soll, dann wolle er den Stoff selber auswählen. Bitteschön. 😉

 

Ausgewählt hat er einen graumelierten French Terry (Sommersweat) aus 65% Baumwolle und 35% Polyester. Der Stoff fühlt sich wunderbar weich an und die Innenseite lässt sich optisch prima in Szene setzen: einfach gewisse Teile linksrum nähen. Für farbliche Auflockerung sorgen die blauen Zier-Abnähungen der Raglan-Nähte und bei der Tasche und am Kragen. (Siehe Bilder)

 

Genäht habe ich den Hoodie "Como" von Schnittbox, gefunden bei Makerist.

 

Nun hat er ihn also, seinen Pulli. Und er sitzt wie angegossen. So? What's next?
-> Genau! Ganz viele weitere Hoodies für das Huddelwetter. Stay tuned.

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Kommentare: 1
  • #1

    This ammann (Dienstag, 14 Juni 2016 12:47)

    Ja absolut Hammerpulli.. Echt begeistert. Wie angegossen..ideale Bekleidung für den Juni 2016...