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FLUR - ChamäLeah

Seit einigen Tagen gibt's nun Hello Heidi und damit die wohl charmanteste erste Kollektion der Saison. FLUR bedeutet Blume und die habe ich euch mit meinem Outfit letzte Woche schon gezeigt.

Ihr konntet bei Hello Heidi auch schon diverse Mädchen-Outfits bestaunen und nun zeige ich euch auch noch, was ich aus meinen Resten für die Miss genäht habe - eine ChamäLeah. Mit seinen vielen Möglichkeiten bringst du da auch dem letzten FLUR-Schnipsel noch unter. 

Senf... Immer wieder senf...

Ich habe den Grundschnitt mit den tollen farblich abgestimmten "Börtli" genäht und lediglich das schmalste Rockteil aus Erweiterung 2 angesetzt. Das Halsbündchen ist aus dem Jacquard und ganz weich. Aus den letzten Schnipseln ist noch ein Wendebeanie und ein Halstuch entstanden. 

 
Dann hab ich mich an einer ersten Norma Jill in der Kids-Version versucht. Inzwischen gibt's davon bereits die zweite. Die hier war nämlich etwas schmal geraten. Der senfgelbe Hosenstoff ist ein dicker Crêpe mit 3% Elasthan. Ich finde die Farben harmonieren so toll.

Alles aus einem Guss

Ist es nicht toll, wenn einfach alles zueinander passt? Bei Hello Heidi stimmt das Konzept einfach. Bis hin zu den Kordeln ist alles aus dem gleichen Garnvorrat gestrickt.

Und zu allem Überfluss gibt's auch noch die passende Plotterdatei. Musste ich natürlich auch gleich ausprobieren. 

Nochmal alle Infos

Den Schnitt "ChamäLeah" mit insgesamt 5 Erweiterungen gibt's bei mir im Shop.

Die verwendete FLUR-Farbkombi heißt petrol/garda und die gibt's hier. Im Moment sind nur noch 3 Farbstellungen bestellbar. Blue navy/griglio londra ist momentan ausverkauft - aber natürlich nachgeordert.
Das Beanie ist mein Schnitt und der Schal Handgelenk mal Pi. 
Der Schnitt der Hose heißt "Norma Jill Kids" und der kommt erst nächstes Jahr. Und es gibt zu gegebener Zeit auf jeden Fall einen Probenäh-Aufruf. 
Und nun wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag!
Herrlich,
Denise
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Reise mit Hindernissen - oder wie aus einem Bummel in München ein Latte Macchiato wurde

Eine Einladung an ein Bloggertreffen bei Snaply am 6./7. Oktober flatterte eines schönen Tages im August in meine Mailbox. Und die meinten tatsächlich mich, da bestand kein Zweifel. Da Snaply seit einiger Zeit auch direkt in die Schweiz liefert, luden sie zum 2. #snaplybackstage auch Schweizer Bloggerinnen ein. Ich war ganz aus dem Häuschen, musste sogar einiges umstellen um am 5. Oktober nach München fliegen zu können. Und ich musste Kompromisse eingehen. Da ich wegen unserer bereits geplanten Paris-Reise nicht bis am Sonntag würde bleiben können, musste ich die Rückreise bereits für den Samstag Abend buchen. Und nun der Reihe nach...

Blick auf die Alpen und auf den Zürichsee
Blick auf die Alpen und auf den Zürichsee

Immer genug Zeit einplanen

Eine schlechte Angewohnheit von mir: immer alles auf den letzten Drücker. Frei nach dem Motto, was du heut nicht musst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen. Aber dieses Mal wollte ich es unbedingt ruhig angehen. Die Kids waren seit 8 Uhr aus dem Haus und mein Flug ging um 13:20 Uhr. Ich hatte mir also extra eine frühe Zugverbindung zum Flughafen rausgesucht und ging pünktlich und völlig entspannt um 11 Uhr aus dem Haus. So wäre ich um 12 Uhr am Flughafen, genügend Zeit für Security und Weg zum Gate. Ich hatte sogar noch Zeit eingeplant um am Bahnhof einen kleinen Snack zu kaufen und am Bankomaten ein paar Euros zu ziehen. Völlig entspannt. Doch es kam anders...

Winterthur - 11 Uhr - die Frisur sitzt
Winterthur - 11 Uhr - die Frisur sitzt

Vom Kiosk... Zum TAxi

Als erstes steuerte ich den Kiosk an, um mir etwas zu trinken zu besorgen. Da stand ich also an der Kasse und griff in die Mitte meiner OLIVIA FURRRRRIOSA. Und ich griff daneben. Also eigentlich nicht daneben - mehr so ins Leere. Es bestand kein Zweifel, da war nix. Und nix bedeutete nix Gutes. Denn das hiess, mein Portmonee war noch zu Hause auf der Kommode und damit mein Ausweis und mein Busticket.

 

Na bravo! Ich verabschiedete mich leicht peinlich berührt von der Kioskdame und ging zum Taxistand gleich vor dem Gebäude. Ich muss verdammt hilflos ausgesehen haben, denn die Taxifahrerin reagierte sofort, als sie mich sah. Ich erklärte kurz die Situation und wir fuhren los. Noch nie kamen mir die knapp 20 Minuten vom Bahnhof zu unserem Haus so endlos lange vor. Im Auto checkte ich schon mal, welchen Zug ich noch erwischen musste, um es pünktlich um 12:50 Uhr zum Gate zu schaffen.

 

Der 12:03 Uhr Zug war Utopie, das war schnell klar. Die S-Bahn um 12:14 Uhr war meine letzte Chance und die erwischte ich, nachdem ich übernervös und mit völlig trockenem Mund am Bahnsteig angekommen war, auch - gerade noch.

 

Wie ein gejagtes Häschen hastete ich durch den halben Flughafen zum Bordkarten-Check und von da weiter zur Security. Schon während dem Anstehen ging ich im Kopf durch, wie ich das am schnellsten hinter mich bringen würde: Koffer rauf, Mac raus und zusammen mit Handy in eine Kiste, Necessaire raus - andere Kiste, Handtasche, Jacke - 3. Kiste. Endlich war ich dran und zack, wie am Schnürchen... Ich ging ruhig durch den Bogen und hoffte, ich würde einfach so durchkommen. Es war mittlerweile 12:41 Uhr. Mein Gate noch in weiter Ferne. 

 

Pieeeeeep! War ja klar. Per Handzeichen wurde ich an einer Linie geparkt und sollte erst mal warten. Klar, ich hatte ja Zeit... Ihr könnt euch vorstellen, dass ich dabei immer nervöser wurde. Mein Herz klopfte bis zum Hals und getrunken hatte ich inzwischen auch noch nichts, ich war ja nur am rennen. 

 

Ich würde an dieser Stelle gerne mal wieder ein Bild einflechten, aber ich hab' schlicht keines. 

 

Was war geschehen? Ich war "die Stichprobe" für den Sprengstoff-Check und da die Dame, die das überprüfen würde, noch mit einem anderen Fluggast beschäftigt war, liess man mich zappeln. Endlich kam eine weitere Dame und bat mich zu sich. Strich mit mit einem Filzstab über die Hände und steckte die Probe in eine Maschine. Alles gut, ich war nicht mit Sprengstoff beladen und durfte drüben meine sieben Sachen hastig wieder in meinen Koffer stecken. Es war 12:46 und ich rannte in Richtung Gate - ohne mein Necessaire, wie sich Stunden später herausstellen sollte. Aber weiter im Text.

 

12:49 - ich komme ausser Atem am Gate an. Puh - das war knapp, denk ich so bei mir und erhasche einen Blick auf die Anzeigetafel. VERSPÄTUNG prangte mir da entgegen. Na bravo. 10 Minuten zwar nur, das würde ich verkraften können, das könnte der Pilot auf dem Weg ja vielleicht sogar wieder aufholen.

 

Während der Wartezeit kam eine Angestellte plötzlich auf mich zu und inspizierte mein Handgepäck. Das sei etwas gross. Und zu schwer sei es auch. Ich stutzte, konnte aber nicht viel machen. Ich musste es in den am Tresen aufgestellten Korb stecken. Und jetzt ratet mal. Genau. Aber um vielleicht 3 mm. Die Dame kannte kein Pardon, der Flug sei ausgebucht, ich müsse das Gepäckstück einchecken. Das sei für mich mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Langsam sah ich meinen Stadtbummel mit ein paar anderen Blogger-Mädels dahinschmelzen... Ich würde das Gepäckstück dann am Band entgegennehmen können. Vielen Dank auch. Aus den 10 Minuten wurden 30 bis das Boarding endlich startete. 30 Minuten in denen ich - überhastet - endlich eine Cola Zero runterstürzte, so durstig war ich mittlerweile.

 

Endlich sassen wir nun also alle in unseren Sitzen, die Flugzeugtüren wurden geschlossen, irgendwo ertönte: "Cabin Crew: Boarding completed". In dem Moment empfange ich von Lufthansa eine SMS mit dem Hinweis, dass der Start für 14:01 Uhr bestätigt sei. Wunderbar! Ich mag die moderne Technik. Das war in wenigen Minuten und so hatte ich noch Zeit um aufs Klo zu gehen - das war aber gerade besetzt. Und zwar beide. Um 13:59 Uhr wollte ich dann auch nicht mehr aufstehen, es könnte ja jeden Moment losgehen. Tat es aber nicht... Um 14:15 Uhr raffte ich mich dann endlich auf und ging zur Toilette, schliesslich standen wir noch immer am Gate.

 

Ihr könnt's euch denken. Kaum hatte ich mich hingesetzt, startete die Pilotin die Triebwerke. Was da plötzlich für ein Stress aufkommen kann... Ich beeilte mich und wollte die Türe öffnen. Es blieb beim wollen. Hatte man mich etwa "eingesperrt" weil's losging? Die Tür ging einfach nicht auf und ich fing an zu klopfen. Erst leise, dann etwas - nennen wir es - deutlicher. Ein nettes Flight Attendant kam mir zu Hilfe. Die Tür hatte sich tatsächlich irgendwie verklemmt. Aber mein Gehetze war unnötig. Es vergingen weitere 5 Minuten, bis der Kahn endlich losrollte.

 

OK, ich erlöse euch jetzt mit einem Bild.

Der Inhalt meines Koffers - Nora Jane, Norma Jill, Rag'n'Bone (umgebaut zur Bluse)
Der Inhalt meines Koffers - Nora Jane, Norma Jill, Rag'n'Bone (umgebaut zur Bluse)

Ende in sicht?

Kaum in der Luft leitete die Pilotin auch schon den Sinkflug ein und wir steuerten München an. Habe ich erwähnt, dass ich ab dem Zeitpunkt des Anschnall-Zeichens wieder hätte aufs Klo müssen? 

 

Bis das Flugzeug endlich leer war und alle Passagiere in den Bus gestiegen, vergingen abermals gefühlte Stunden. Bis das Gepäck unseres Fluges endlich auf dem Band auftauchte vergingen weitere. Ich hatte Glück, mein Koffer kam als gefühlt letzter die Rampe hoch. Das gab mir wenigstens genug Zeit immer wieder zu checken, welche Züge zum Hauptbahnhof ich noch verpassen würde... Irgendwann war dann klar, dass ich 16:45 in München Hbf eintreffen würde. Gegessen hatte ich übrigens bis zu diesem Zeitpunkt: genau nichts.

 

Die Mädels - damit sind gemeint Maarika von Liivi & Liivi, Katie von Katiela, Nine von Delari.de, Nastja von DIY-Eule und Fredi von Seemannsgarn - waren ca. 1 km entfernt in einem Kaffee und warteten bereits auf mich. Ich wetzte mit Handgepäck die Treppe des Hauptbahnhofs hoch und wurde prompt von einem jungen Mann überholt. Er drehte sich zu mir und fragte, ob er mir mit dem Koffer helfen könne. 😳 Jetzt war mir klar, dass ich mich nach der Odyssee nicht nur alt fühlte... "Nein, sehr nett, danke, aber das geht grade noch."

 

Im Kaffee angekommen konnte ich - nach einem herzlichen Empfang - endlich aufs Klo. Und dann endlich einen Kaffee und was Kleines essen. Ein Blick auf die Uhr verriet uns aber, dass es an der Zeit war, zum Shuttle-Treffpunkt in Freising zu fahren. Zu meinem Glück war Katie mit dem Auto da und so konnte ich wenigstens in Ruhe mein Sandwich essen und den Kaffee trinken, bevor meine Stippvisite ins Zentrum von München auch schon wieder Geschichte war. Geplant war eigentlich ein ca. 2stündiger Bummel zum einen oder anderen DIY-Geschäft. Aus Gründen fiel der aber leider ins Wasser.

Endlich am Ziel

Katie brachte Fredi und mich zielsicher zum Gasthof / Hotel, wo wir endlich das Snaply-Team treffen würden. Simon, Julian, Daniela, Isah und ein paar andere erwarteten uns bereits und nach und nach trafen noch weitere Mädels ein. Wer noch so alles zu uns gestossen ist, wie lange wir in der Gaststube sitzen geblieben sind und was wir am Samstag bis 16:30 Uhr so alles bei Snaply erlebt haben, erzähle ich euch in einem späteren Beitrag. Nur noch ein kurzer Abstecher zu meinem Necessaire... Ich konnte mich in Gedanken nämlich nicht mehr daran erinnern, das nach dem Security-Check in den Koffer zurückgelegt zu haben. Nach dem einchecken ins Hotelzimmer öffnete ich also als erstes mal den Koffer - eh, ben.... oui. Aber was soll's, Zahnbürste und Zahnpasta hatte ich wenigstens separat gepackt... Also fiel ich irgendwann - noch immer voller Adrenalin - ins Bett...

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Shapelines & Wide Stripes

Kurz bevor am Donnerstag mein neues eBook "Basic Cardigan Kids" erscheint, gibt's hier im Blog einen weiteren Einblick in das, was bei mir im Atelier sonst noch so alles entsteht.

 

Es gibt Stoffe, an denen kommt man nur schwer vorbei. Bzw. als bekennende Stoffsüchtige kommt man daran NICHT vorbei. So ging (geht) es mir mit den Wide Stripes und den Shape Lines von Mamasliebchen. Die Jersey-Stoffe in wunderbar weicher Qualität sind jeweils im Nu ausverkauft und sind in Tausch- und Verkaufsgruppen auf Facebook ein wahrer Renner. Aber ich wollte meine ergatterten Schätze ja weder tauschen noch verkaufen :-)

 

Der Herbst ist da und es müssen Pullis her. Viele Pullis. Denn bei drei Kindern ist es mit einem ja nicht getan. Entstanden sind hier 2 Kinder-Hoodies (ohne Kapuze, dafür mit Colli-Kragen) von Konfetti-Patterns für die Jungs und eine Mini Missy von Melians Kreatives Stoffchaos 

 

Die Jungs-Pullis sind ohne Taschen, dafür mit eigener Teilung und einer Fake-Paspel - die ich einfach aus einem halben "Wide Stripe" eingenäht habe - entstanden. 

 

Die Mini-Missy gibt es als schmale und legere Version. Ich habe hier einen Mittelweg gewählt. und bei der Teilung ebenfalls eine Fake-Paspel aus einem halben "Wide Stripe" mit eingenäht. Die Bauchtasche vorne drauf ist eine Eigenkreation. Das Missy-Schnittmuster gibt es auch für Grosse Mädchen. Hab' mir auch eine genäht. Doch war ich mit der Passform nicht glücklich. Dazu vielleicht später einmal...

 

Für alle 3 Pullis musste noch ein besonderes, verbindendes Accessoire her. Da hatte ich doch kürzlich auf dem Blog von e-Star was nettes gesehen. Hatte sie nicht so "bergisch" angehauchte Plotterdateien getestet und so cool mit SnapPap umgesetzt? Ich sag' ja, ich lass mich überall im Netz immer wieder gerne inspirieren. Die Dateien heissen "Mountains" und sind von Alpwind Design. Kannte ich bisher nicht, aber sie waren genau das Richtige für meine Pullis. Ebenfalls erst auf SnapPap gebügelt und dann aufgenäht.

 

Na, wie gefallen euch die Geschwister-Pullis?

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Nähen zur Beruhigung, Nähen als Therapie... :-)

Der neue Stenzo Herbst-Jersey mit den Girls als Kinder-Hoodie
Der neue Stenzo Herbst-Jersey mit den Girls als Kinder-Hoodie

Kennt ihr das? Man will noch schnell etwas erledigen, ein Zeitfenster lässt es zu. Dann ab ins Auto, Töchterchen auf dem Rücksitz angeschnallt, jetzt nur noch nach Hause. Passiert gefühlte 1000 x pro Jahr. Mir jedenfalls.

 

Am Montag war etwas dabei anders. Beim rückwärts Ausfahren aus dem Parkplatz hab' ich 'ne Biene Maja übersehen. Ihr wisst schon, diese gelb/schwarz gestreiften Kandelaber. Fiese Höhe. Schnell die Lücke im Verkehr nutzen, hab' ich mir gedacht. Direkt, ohne wenden zu müssen, hab' ich mir gedacht. Falsch gedacht. Geknallt hat's. Gottseidank stand da nur eine Biene Maja und kein Kind oder etwas anderes Lebendiges. Meinem Auto gefiel das nicht, dem Kandelaber noch weniger.

Warum ich das alles erzähle? Weil die netten Menschen, die grad bei StoffArt in Feuerthalen waren - wo ich kurz davor ja auch war - mich so lieb aufgefangen haben nach meinem Malheur. Und weil das Stöffchen hier auf dem Bild zum wohl teuersten Pulli (Auto- und Landschaden inklusive) verarbeitet wurde. Und zwar am Montag abend. Als Therapie.

 

Nähen bringt mich runter. Nähen beruhigt. Nähen kann zaubern. Nähen ist mein Yoga.

 

Und heute war "La Miss" bei fast 30 Grad sogar einverstanden, das Shirt gleich anzuporobieren. Sitzt und passt. Der Herbst kann, muss aber nicht, kommen. ;-)

 

Schnittmuster: Kinder-Hoodie von Konfetti-Patterns mit Colli-Kragen und ohne Fronttasche.
Stoff: Stenzo Digital Jersey aus der Herbst-Kollektion (hat keinen Namen, aber 'ne Nummer: 2816-07 (95% BW, 5% Elasthan), gibt's auch noch in anderen Farben.

Bezugsquelle: StoffArt Feuerthalen, hab den sonst noch nirgends online oder im Laden gesehen.

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Freebook "Sofie" von Korbis Kreatives Stübchen

Schnittmuster "Sofie", Freebook von "Korbis Kreatives Stübchen"
Schnittmuster "Sofie", Freebook von "Korbis Kreatives Stübchen"

Pünktlich zum "Freebie-Friday" und passend zum sommerlichen Wetter lanciert Sara von "Korbis Kreatives Stübchen" heute ein neues Freebook. Sofie heisst das Zuckerteilchen und ich habe im Probenäh-Team kräftig geholfen, das Teil auf Herz und Nieren zu testen.

 

Entstanden ist ein wirklich einfach zu nähendes Sommeroberteil in Shirt- oder Tunika-Variante zu nähen aus Webware oder Jersey, ganz wie einem beliebt. 

La Miss trägt hier die Tunika-Variante mit Teilung und normalem Saum unten und normalen gesäumten Abschlüssen an den Ärmeln. Aber da kann man seiner Fantasie natürlich freien Lauf lassen... Rollsaum, Spitze, Bündchen... Wie's gerade beiliebt.

 

Den Schnitt gibt's in den Grössen 56-140 und ist für Anfängerinnen wie auch geübte Näherinnen geeignet.

 

Schaut doch bei Sara auch mal im Facebook vorbei und lasst ein Däumchen oder Feedback da. Sie freut sich sicher sehr darüber.

 

Sofie könnt ihr hier downloaden. (Unterhalb der Nähanleitung)

 

Ich freu' mich auf Bilder von vielen genähten Sofies und geb' euch gerne Hilfestellung, falls gewünscht. 

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Circle-Shorts

Circle-Shorts, das girly Summer-Must-Have. Gratis Schnittmuster und Nähanleitung
Circle-Shorts, das girly Summer-Must-Have. Gratis Schnittmuster und Nähanleitung

Ich hab's euch ja schon angedroht gestern. 😉 Heute zeige ich euch, was ich aus den Stoffresten des Traumbaums noch so gezaubert habe.

 

Eine Circle-Shorts. Hier in der doppelten Variante, die untere Lage ist 1.5cm länger und so sieht man sie unten als Kontrast rausschauen.
Eine Circle-Shorts ist eigentlich wie ein Teller-Rock, nur als Hose. Und was ist der Vorteil der Circle-Shorts? Sie fällt wie ein Röckli, dreht auch ganz hübsch und gibt dabei aber nicht Preis, was drunter ist. 😊Sie ist auch eine luftige Alternative zu ganz normalen Shorts.
Stoff: Traumbaum von C. Pauli, bei Eulenmeisterei 
Schnitt: Circle-Shorts by Follow Me Design 
Hier geht's zur Nähanleitung. Probiert's mal aus, zeigt mir eure Kreationen. 
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Ein Traum, dieser Traumbaum

Und es ist wieder passiert! C. Pauli hat einen neuen Stoff rausgebracht und ich konnte einfach nicht widerstehen. Die Bio-Popline hat eine unglaubliche Qualität und lässt sich wunderbar verarbeiten. Bestellt habe ich sie in der dunklen Version zusammen mit dem Kombistoff "warm Olive" bei der Eulenmeisterei

Der Stoff "schrie" förmlich nach der Wanderer Tunic von Striped Swallow Designs. Das Englische E-Book wurde von Näh-Connection im Rahmen der "Wild & Free"-Serie ins Deutsche übersetzt und ist hier auch so erhältlich. 
Der Schnitt hat so seine Tücken... Gerade wenn man, wie ich in diesem Nähbeispiel, eine Satin-Paspel einnäht. Die Ecken an der Front schön zu treffen ist eher etwas für geübte Näherinnen. Ich für mich wusste: ich hab' genau 1 Versuch, sonst fliegt die Paspel raus. 😂 Aber es ist gelungen! An den Ärmeln habe ich die Biese, wie man eine Paspel auch nennen kann, am Kontrastband wiederholt. 
Es lohnt sich übrigens auch, einen Blick auf die helle Variante des Stoffes zu werfen: Traumbaum hell. Vielleicht kombiniert mit: Azalea?

Ich bin mit dem Nähergebnis sehr zufrieden. Und was ich mit dem Reststoff so angestellt habe, das zeige ich euch morgen. Versprochen. 😉
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Kurze Hosen - Nichtprinzessinnen-Style

Mein Mädel mag nicht nur Röcke und Kleider - eigentlich steht sie viel mehr auf kurze Hosen. Davon wären zwar reichlich da, aber ich hatte den Auftrag bekommen für einen "schmalen Wurf" kurze Hosen zu nähen. Das Schnittmuster dazu hab' ich aus dem Kopf selber erstellt. Mit der Zeit weiss man so ungefähr, was wo sitzen muss. Trotzdem musste ich natürlich Probenähen. 

Entstanden ist diese coole auf "Girly" gepimpte knielange Hose. Nennen wir sie "Girly-Shorts". Natürlich habe ich beim Nähen streng darauf geachtet, dass die Streifen Vorne und Hinten an den Seiten richtig aufeinander zu liegen kommen. 

 

Oben ist die Hose mit einem Bündchen und 2 Ösen abgeschlossen. Das Band ist mehr Zierde, kann aber bei Bedarf natürlich etwas fester gebunden werden. Für schmale Würfe eben.

 

Wahlweise mit Taschen auf der Rückseite, Plott vorne und / oder Hinten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

 

Total habe ich inzwischen 5 Hosen genäht. Die nebenstehende hier in einem Baumwoll-Sommersweat, die anderen in Jeans-Jersey. Bioqualität - wieder einmal von der "Eulenmeisterei". Herrlich zu verarbeiten. Da hatte ich beim Sommersweat mit den Streifen mehr Mühe. Der war vom Vorwaschen ziemlich verzogen, aber total weich im Griff und sehr angenehm zu tragen. Den (und nicht nur den... aber dazu später mehr) hab' ich bei StoffArt gefunden.

 

Die Hose für den "schmalen Wurf", der ja immerhin schon 5 ist, musste oben eine ca. 104 sein, in der länge aber eher so 116. Madame trägt 110. 

 

Na, wer hätte denn auch gern eine so bequeme Hose? Ab Fr. 65.-- ist sie zu haben. Bei Interesse einfach Mail an mich. Sie ist noch nicht im Shop. 😊

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Komm mit in den Rosengarten!

Kürzlich hab ich mir das unwiderstehliche EBook-Bundle "Wild & Free" von Näh-Connection geleistet. --- hat zusammen mit ihrem Team die beliebtesten Mädchen-Schnitte der letzten Jahre im englischsprachigen Raum ins Deutsche übersetzt.

Überzeugt haben mich, neben den Schnitten, auch die extrem schönen Umsetzungsbeispiele. Klickt euch da mal durch.
Und natürlich hatte ich bei mir auch noch ein paar besondere Stöffchen, die ich beim Anblick von "Blue Ridge Dress" von Hello Holli förmlich vor mir sah. Gemeint sind die Haiku-Popeline-Stoffe von monaluna. 😊 Mit ihren blumigen aber nicht überbordenden Mustern haben sie es mir einfach angetan. Die leicht schimmernden goldenen Kreuzchen, die Mohnwiese, die Blumenarrangements, die Farbenzusammenstellung... *schwärm*
Nicht, das mir ein Tutorial in Englisch Probleme bereiten würde, aber deutsch ist halt einfach bequemer. 😉 
Genäht habe ich 2 (!) Nummern zu groß. Einfach weil "La Miss" schon so viele Kleider im Schrank hat, dass sie die schon kaum alle tragen kann. Darum nähe ich jetzt auf Vorrat. 😂
 
Also nicht erschrecken, auf den Bildern wirkt das Kleid nicht nur zu groß, es ist auch zu groß. 😂 Trotzdem zeige ich euch gerne die Bilder. Einfach, weil endlich die Sonne scheint. 😉
Welchen Schnitt aus der "Wild & Free"-Kombi soll ich gern als nächstes nähen? Helft mir mal...
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Hoddies fürs Huddelwetter, Vol. 2

Ein Hoodie kommt selten allein... Nein, hier seht ihr nicht meine neue Herbst/Winter-Kollektion, das ist die aktuelle Mode... 🙈

Bei meinem Abstecher zu StoffArt in Feuerthalen, hab' ich noch 2 Sommersweat-Stoffe für meine Jungs geschossen. War sofort klar, dass ich die mischen würde und dass der eine Streifen mit Mélange und der andere Mélange mit Streifen bekommen würde.

 

Was ich noch nicht wusste: dass beide so begeistert sein würden von den Pullis.

 

Genäht habe ich die Grössen 134 und 140 vom "Kinder-Hoodie" von Konfetti Patterns (den gibt's auch bei mir im Shop!) mit abgeänderter Kapuze. Ihr erinnert euch - ich find, die brauchen einfach zu viel Stoff für die paar Mal, die man sie sich übern Kopf zieht. Also auf Colli-Kragen umgeändert.

Als nette Details hab' ich die Ösen für die Kordeln und auch die Kordel-Enden mit SnapPap verstärkt. Über SnapPap hatte ich hier im Blog schon mal geschrieben, dass er wichtige und geniale Eigenschaften mitbringt: färbt nicht ab, läuft nicht ein, lässt sich mit dem Plotter schneiden...

 

Die Jungs könnten jetzt also tatsächlich noch ein paar Wochen auf Sommer verzichten, so gerne mögen sie ihre neuen Pullis. ABER ICH NICHT! ☺️

 

Deswegen ist Vol. 2 nun erst mal der letzte Blog-Eintrag für dicke Pullover bis hoffentlich im Herbst. Jawohlja.

 

Und wie wärmt ihr euch so die Tage?

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Hoodies fürs Huddelwetter, Vol. 1

Befürchtet hat er's ja schon lange. Mein Mann. Eines Tages wäre auch er dran, von mir eingekleidet zu werden. 😜 Am ehesten konnte er sich ein Hoodie vorstellen.

 

Wie das so ist mit Hoodies... Ich finde, sie brauchen einfach zu viel Stoff (doppellagige Kapuze), dafür dass man die Kapuze dann genau wieviel mal über den Kopf zieht? Aber so eine Kapuze macht eben optisch was her. 

 

Es gibt einen kleinen "Trick", eigentlich zwei, wie man den Stoffverbrauch etwas Senken kann. 

1. Colli-Kragen nähen.

2. Den Kragen nicht aus einem sondern aus 3 Stücken nähen

Das geht ganz einfach: Beim Schnittmuster die Kapuze einfach so durchschneiden, dass ein breites Band übrig bleibt. Gegen vorne eine schöne Rundung schneiden. Fertig.

 

Zurück zum Mann... Zur Stoffauswahl hab' ich ihn nach Feuerthalen in die StoffArt geschleppt. Wenn er den Pulli am Ende auch anziehen soll, dann wolle er den Stoff selber auswählen. Bitteschön. 😉

 

Ausgewählt hat er einen graumelierten French Terry (Sommersweat) aus 65% Baumwolle und 35% Polyester. Der Stoff fühlt sich wunderbar weich an und die Innenseite lässt sich optisch prima in Szene setzen: einfach gewisse Teile linksrum nähen. Für farbliche Auflockerung sorgen die blauen Zier-Abnähungen der Raglan-Nähte und bei der Tasche und am Kragen. (Siehe Bilder)

 

Genäht habe ich den Hoodie "Como" von Schnittbox, gefunden bei Makerist.

 

Nun hat er ihn also, seinen Pulli. Und er sitzt wie angegossen. So? What's next?
-> Genau! Ganz viele weitere Hoodies für das Huddelwetter. Stay tuned.

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Mal wieder was für Muttern

Pull*it*over Ladies - locker sitzender Pulli mit Kragen, Kapuze oder Stehkragen, mit oder ohne Fronttasche oder Eingrifftaschen.
Pull*it*over Ladies

Jetzt bin ich mal wieder dran... Endlich wieder mal ein Projekt für Mama. Schliesslich hatte ich bei der Eulenmeisterei nicht nur Stoffe für Kinderprojekte bestellt, sondern auch ganz bewusst für mich den Firefly Dots von Birch Fabrics. Den gibt's in ganz vielen Regenbogenfarben mit den entsprechenden Kombi- oder Kontraststoffen dazu. Ich hab' mich für Petrol entschieden.

 

Entstehen sollte ein leichter Sommerpulli mit einem Schalkragen, den ich mit Ösen verzieren und eine Kordel durchziehen könnte. 

 

Schon vor längerer Zeit war ich bei der Suche nach coolen Schnittmustern über Makerist bei Sara&Julez fündig geworden. Der Pull*it*Over Ladies hatte gute Bewertungen und auch ansprechende Bilder von bereits genähten Shirts. Also erst mal Schnittmuster ausdrucken, zusammenkleben, ausschneiden (siehe Bild). Das ist eine ziemliche Arbeit. Hat aber den Vorteil, dass man das SM gleich nach dem Kauf runterladen und loslegen kann. Vorsicht beim Drucken! Immer den Vergleichsquadrat nachmessen, ob das Ganze auch in der Originalgrösse gedruckt wurde.

 

Ich habe Grösse 38 gewählt. Trotz nachmessen vor dem Schneiden finde ich die Grösse zwar nun ok, die Ärmel aber grade so knapp. Passt aber.

 

Da ich keine Coverlock habe, ist meine Fronttasche mit der Zwillingsnadel aufgenäht. Das wirkt in meinen Augen etwas zu sehr "gebastelt". Würde sie daher bei einem weiteren Modell eher weglassen.

 

Verschönert habe ich die Kordel und Ösen noch mit SnapPap und eine schöne Libelle mit weisser Flexfolie lockert den Unistoff noch etwas auf. Natürlich fehlt mein Logo nicht und auch noch ein kleines "hippes" Detail hat sich am unteren Bündchen festgemacht. 🙃

 

 

 

 

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Geburtstags-Outfit

Summer Must-have Circle Shorts, free Instructions
Gratis Nähanleitung für Circle-Shorts

Vor einigen Tagen brachte der Postbote ein groooosses Paket von der Eulenmeisterei. Ich war so begeistert, von den tollen Bio-Stoffen von Monaluna und Birch Fabrics, dass ich gar nicht so recht wusste, welches Projekt ich zuerst angehen sollte.

Da "La Miss" momentan sehr gerne Circle Shorts trägt, hab' ich ein Outfit aus den Monaluna-Stoffen gezaubert. Kombiniert mit einem edlen Strick von Hilco, gefunden bei Bolli Textilwaren AG.

Ist gestern fertig geworden und sie trägt es heute zum 3. Geburtstag. Na, wie findet ihr's?

Inzwischen ist die Nähanleitung für die Circle-Shorts fertig. Du findest Sie hier:
Nähanleitung Circle-Shorts

Liebe Besucherin
Der Link funktioniert inzwischen nicht mehr, da ich das Schnittmuster in den Grössen 86-164 gradiert habe und nun als eBook herausgebe. Besten Dank für das Verständnis. 

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Das Wohlfühl-Shirt

Noch ein schnelles Projekt für die verregneten Pfingsten gesucht? Ich hab' meinen Lieblingspulli kopiert gestern abend und gleich genäht. In 2 Stunden war ich fertig. Das könnt ihr doch auch, oder?

 

Der tollen Viskose-Strick in blaumélange von Hilco lässt sich sehr gut verarbeiten. Ich war überrascht, wie einfach, dass das ging. Es gibt ihn auch noch in lila, türkis, rosa, beige, grau... Du benötigst ca. 1.2 m von dem Stoff.

 

Das einzige, was nicht wirklich klappt, sind einigermassen brauchbare Bilder. Bei dem Regenwetter ist das Licht einfach 😁. Aber ich tausch die Bilder hier aus, sobald ich bessere Lichtverhältnisse hab. So ein Fotostudio im Haus wäre schon nicht schlecht...

 

Die Kleine hat mich heute morgen gleich auch um so einen schönen Pulli gebeten. Leider kein Stoff mehr da. Aber die Idee fand' ich nicht schlecht. Also wundert euch nicht, falls ihr mich demnächst im Partnerlook seht. 😉

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Quilt-Serien

Tula Pink ist bekannt für farbige Baumwollstoff-Serien, die sich vor allem in Quilterkreisen grosser Beliebtheit erfreuen. Ich mag Quiltstoff-Serien eigentlich besonders, weil es oft wilde Muster in Kombinationsfarben gibt. So auch hier bei der Serie "Elizabeth" von Tula Pink. Schaut euch auch mal die anderen Serien an, z.B. "Chipper". Farbig ist nur der Vorname 😉.

 

Online hab' ich die Stoffe leider in der Schweiz nirgends gefunden. Bei Etsy hab' ich sie mir dann aus Amerika importiert. Ich achte immer darauf, dass ich dort einen Anbieter finde, der gleich alle von mir gewünschten Stoffe anbietet, da sonst mehrere Male Fracht- und Zollkosten anfallen.

 

Natürlich hatte ich auch schon wieder im Kopf, was ich nähen wollte. Bei so einem Stoff, sollte es etwas eher opulentes sein. Eine clevere Kombi zwischen Shirt und Kleid hatte ich auf Pinterest mal gesehen. Das Kleid von Persnickety Clothing (ist auch mal ein Klick wert 😉), war aber leider vergriffen. Also hab' ich's einfach nachgenäht.

 

Herausgekommen ist eines von Annaïcks Lieblingskleidern. Im Vergleich zum Partykleid am Anfang meines Blogs 

 

 

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SK8ER Shorts!

Wenn's ums Nähen für Jungs geht, wird alles sofort etwas schwieriger. Besonders, wenn sie dann noch so COOL sind. ;-) Beim Surfen auf Pinterest war ich auf eine Shorts gestossen, die mir wirklich gefiel. TheCraftyKitty hat ein PDF-Schnittmuster mit Anleitung online gestellt, das ich ausprobieren wollte. Doch schon beim Ausschneiden der Hosenteile auf Papier fiel mir auf, dass die Anpassung der verschiedenen Grössen lediglich proportional war. D.h. nicht die üblichen Anpassungen des Schnittes berücksichtigt wurden. So wurde der Schritt eigentlich immer kleiner, statt grösser. Crafty Kitty hatte darauf hingewiesen, dass sie zum ersten Mal ein Schnittmuster vergrössert habe, also habe ich beim Zuschneiden des Stoffes am Ende dann darauf geachtet, diese Vergrösserungsfehler zu korrigieren. Schliesslich sind die Shorts relativ aufwändig zu nähen und ich wollte nicht einfach nur Zeit und schönen Stoff verschwenden. Ich schreibe euch das als Hinweis darauf, dass nicht alle Schnittmuster online einwandfrei sind und man wirklich seinen Kopf bei der Sache haben sollte.

 

Bei der Eulenmeisterei hatte ich inzwischen die Jersey-Versionen der Monaluna-Stoffe bestellt. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber die Shorts sind damit gefüttert. Als Aussenstoff habe ich einen schweren grauen Baumwollstoff gewählt, auf dem die gelb abgenähten Nähte prima zur Geltung kommen. Und das ist auch das eigentlich Aufwändige an dieser Hose. Alles doppelt abnähen. Bei den rückwärtigen Taschen habe ich vor dem Stürzen mit dem Futterstoff ein Stück Hemdstoff eingenäht - als "verkehrte Applikation". Wie das genau geht, verrate ich euch ein ander Mal. ;-)

 

Aber schön sind sie geworden, oder? Und sie passen prima zu den Hemden!

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Ich Glaub, ich Steh im Walde

Neues aus der Reihe "Ich glaub', ich steh' im Walde..." „smile“-Emoticon

Die Skater-Shorts müssen noch etwas warten. Ich hab' am Donnerstag von Stoff & so einen so wahnsinnig coolen digital bedruckten Jersey reinbekommen, dass ich den gleich verarbeiten musste und nun einfach nicht warten kann, euch die Bilder zu zeigen. 

Beim Schnitt musste ich vor allem darauf achten, dass das Reh vorne schön mittig zu liegen (bzw. stehen...) kommt. Und auch die Ärmel habe ich extra so geschnitten, dass es rundum wieder ein "Ganzes" ergibt. Das Schnittmuster ist ein Shirtkleid mit amerikanischem Ausschnitt von Sara & Julez und heisst "Everlee". Gibt's als e-Book im PDF-Format zu kaufen hier:

- bei Sara & Julez direkt oder

- bei Makerist

 

Mit den hellen Bündchen, wirkt das ganze noch etwas frischer. Im Moment ist es unserem Model noch etwas zu gross. Aber im Herbst passt es dann sicher perfekt. 

Wie gefällt euch das Kleid?

 

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Skater-Boys!

Aus den beiden Stoffen Eero und Crisscross von Monaluna wollte ich Skater-Shirts machen für die Jungs. Aber ich hatte noch nie Hemden genäht. Stellte mir das immer sehr kompliziert vor und ein gescheites Schnittmuster fand ich irgendwie auch nicht. Hab' mich dann mit dem Burda Schnitt (9419) begnüngt und diesen beim Zuschneiden noch etwas verändert -> im Schnitt wird es gegen unten schmaler, das habe ich gerade gelassen und die Seitenschlitze nicht gerundet. So wirkt es automatisch moderner.

Das Nähen ging erstaunlich gut. Die Kragen sind mir perfekt gelungen und ihr solltet erst die passenden Skater-Shorts dazu sehen!  Aber Moment... die zeige ich euch ja auch demnächst.  

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Jetzt fehlt nur noch das passende Fest...

Bis der Stoff endlich da war, hatte ich genügend Zeit, ein tolles Schnittmuster zu finden für ein herrliches Kleid. Ich nutze dafür gerne Pinterest. (Stundenlang...😊) Dort bin ich auf "The Cottage Mama" gestoßen. Sehr klassische Schnitte. Die Stoffe sind Geschmackssache und mir gefällt auch nicht alles. Aber das Schnittmuster "Party Dress" ist kostenlos und dank PDF sofort verfügbar. Einfach ausdrucken, zusammenkleben, ausschneiden. Instruktionen ebenfalls in Englisch, aber dank Bildern auch sehr einfach verständlich.

 

So habe ich nun also diese Monaluna Stoffe als erstes in dieses Kleid verwandelt. Das Oberteil ist gefüttert und gestürzt und der Rock unten hineingenäht. So ist alles perfekt versäubert und nichts zwickt oder kratzt.

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