Follow Me - the Blog: Sommer

Häschen hüpf!

La Miss findet derzeit den Schnitt "Nuba" von mir als Pulli am coolsten. Aber sie mag ja nicht nur Pullis, sondern auch Kleider. Und so kam mir die Idee, Nuba einfach zum Kleid zu verlängern. Und weil das so einfach ist, habe ich im Bernina-Blog gleich eine einfache Anleitung dazu geschrieben. So lässt sich nämlich nahezu jeder leger sitzende Pullover-Schnitt zu einem Sweat-Kleid verlängern.

Schnittmuster zeichnen - Es ist so einfach

Im Blog-Artikel auf der Bernina-Webseite erkläre ich, wie ihr ein ganz einfaches Rock-Schnittmuster (sogar mit Taschen!) selber zeichnen könnt. Es braucht nur 1x Mass nehmen, der Rest wird einfach abgeleitet.

 

Ich möchte euch damit ermuntern, selbst ein Schnittmuster zu zeichnen. Viele sind zwar experimentierfreudig, wenn's ums Nähen geht, sobald aber Schnittmuster ins Spiel kommen, trauen sich nur wenige, etwas selbst zu zeichnen. Wer meine Tipps für den Rock befolgt, kann aber kaum daneben liegen. Es ist ganz einfach, ich schwör.

See you At six

Mit der Winterkollektion hat See you at Six mal wieder voll ins Schwarze getroffen, was mich betrifft. Ich musste doch gleich wieder einiges an Stoffen ordern. Die Stoffe sind meist relativ schnell ausverkauft. Vom Häschenstoff sind aber noch ein paar Meter verfügbar bei Kreando. Wer das Kleid also gerne nachnähen möchte oder sich wie ich einfach in den Stoff verliebt hat, der muss schnell sein. ;-)

 

Ich freu' mich auf euer Feedback zum Schnittmuster-Tutorial.

 

Herzlich,

Denise

Jahresrückblick 2019 - Ausblick 2020

Ich schaue gern zurück auf 2019. Bin voller Dankbarkeit. Ist es nicht verrückt, was in einem Jahr so alles Platz hat? Unvergessliche Ferien in den Bergen, Schweden und der Toscana mit den Kindern. Unvergessliche Ferien in San Francisco und Las Vegas und in den Bergen ohne die Kinder. Ein Wechsel in die Sportschule, ein Eintritt in die erste Klasse, ein Übertritt in die 5. Klasse. Und dann denke ich wieder, unser Jahr verlief ruhig. Im Vergleich zu Jahren im Freundeskreis mit grossen Höhen und vor allem auch Tiefen verlief unser Jahr in extrem ruhigem Fahrwasser - und dafür bin ich extrem dankbar.

 

Ich bin unter anderem auch dankbar für so viel Nähzeit, die ich mir gönnen kann, dadurch dass ich meine Schnittmuster als eBooks verkaufen kann. Ich bin sehr dankbar für meine kleine Fangemeinde, die Follow Me Design richtig cool findet und es mir ermöglicht, weiterhin kreativ zu sein und immer neue Ideen umzusetzen. Danke, ihr alle da draussen!

Rückblick aus nähtechnischer sicht

Ich habe 2019 etwas weniger genäht als das Jahr zuvor. Aber ich habe auch angefangen viel aufwändiger zu nähen. Die "Mindestanforderung" an ein "schnelles T-Shirt" ist eine Streifenversäuberung im Nacken. Ich vernähe mehr Webware, experimentiere noch mehr mit Schnitten und habe richtig Freude an "slow sewing", also Projekten, die mehrere Tage in Anspruch nehmen können.

 

Und damit meine ich nicht Quilten. Quilten ist nach wie vor eine Kunst, für die ich grösste Bewunderung hege, die an mir aber komplett vorbei geht. Genauso wie das Maschinensticken. Bis auf wenige Ausnahmen bezieht sich meine Nähtätigkeit noch immer auf das Nähen von Kleidung - und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern.

 

Die Collage oben beinhaltet nicht ganz alle meine Näharbeiten von 2019, aber doch die grosse Mehrheit. Durchs Jahr ist dabei auch schön zu erkennen, wann ich ungefähr wie intensiv an einem neuen eBook gearbeitet habe. Denn auch das war 2019 nicht anders als die Jahre davor: ich mach einen Schnitt nur dann, wenn ich selbst davon überzeugt bin und er mir für mich oder meine Kinder besonders gut gefällt.

 

Leider wird das Nähen für die beiden grossen Jungs immer seltener. Vor allem aber das Fotografieren für die beiden. So nähe ich doch noch ab und zu Shirts und Pullis, diese werden aber nur noch selten fotografiert. Es ist auch nichts spektakuläres an einem unifarbenen Pulli, ich will euch dem entsprechend auch nicht langweilen.

 

Allgemein würde ich sagen, dass ich vom nähen einzelner Stücke ins nähen eigentlicher "Kollektionen" übergegangen bin. Dabei bevorzuge ich Stoffkollektionen, die sich untereinander kombinieren lassen und die für Kinder wie Erwachsene geeignet sind. Wer mich kennt weiss allerdings, dass ich sowieso eigentlich quasi nie explizite Kinderstoffe vernäht habe, sondern schon immer eher schlichte Stoffe die uns allen gefallen, bevorzuge. Eine Auswahl dieser "Kollektionen" findet ihr in der Bildergalerie im Anschluss an diesen Artikel.

 

 

Rückblick aus Designer- und Bloggersicht

Ich habe grad mal nachgezählt. Im abgelaufenen Jahr sind von mir 10 neue Schnitte erschienen.

  • Nora Jane Rock
  • Cruz Kids
  • Señora Cruz
  • Peonia
  • Norma Jill Kids
  • Lou Alix
  • Sommer Set Playa
  • Klara und Klärchen
  • Nuba Kids 
  • Señora Nuba

Ganz alleine würde ich das nicht schaffen. Obwohl ich eigentlich als "One Woman Show" agiere, darf ich im Hintergrund auf ein tolles und inspirierendes Stammteam zählen. Danke, ihr Lieben, für euern Support, eure Ideen, Inputs und auch ab und zu einfach mal einen tollen privaten Austausch.

Mit dem entwerfen von Schnitten und dem Nähen alleine ist es allerdings noch nicht getan. Hinzu kommt das Fotografieren und schreiben der Blogartikel. Nicht nur jene hier in meinem Blog, sondern auch auf meinen Accounts in Facebook und Instagram. Das waren 2019 immerhin 28 Artikel auf meinem Blog, 1 Gastbeitrag bei Näh-Connection und 2 Artikel im Bernina-Blog. Hinzu kommen über 160 Bilder mit Beiträgen in Instagram und mehr als 100 Posts auf Facebook die alle mal mehr und mal weniger Reaktionen ausgelöst haben. Ganz zu Schweigen von all den tollen Beispielen, die Probenäherinnen von mir jeweils zur Veröffentlichung der eBooks zeigen und all die Erwähnungen von "Follow Me Design" von interessieren Näherinnen und anderen Bloggerinnen, die meine Schnitte nähen und zeigen. Ich bin so stolz auf all das, was FMD in der Nähwelt auslöst.

 

 

Ausblick 2020

Viele Ideen ergeben sich spontan, einige entwickeln sich über Monate, ganz wenige benötigen mehrere Jahre... Aber für 2020 haben sich in meinem Kopf schon folgende eBooks angekündigt:

  • Schmaler Hans - eine Junghose in kurz und lang
  • SommerSet Playa für Damen
  • Die Hose aus dem SommerSet Playa Kids als schmaler verlaufende normale Hose für Mädchen und Jungs
  • ein Wintermantel für Mädchen und Damen, den es eigentlich fast schon gibt, aber der noch viel Arbeit braucht

Aber auch meine bestehenden Schnitte möchte ich 2020 besonders aufleben lassen. Ich stelle mir monatliche Design-Nähen für ganze Outfits vor. Zum Beispiel SommerSet Playa mit einer ChamäLeah-Jacke. Oder eine ChamäLeah-/ChamäLeon-Eskalation (wer verwendet am meisten Schnittteile? ;-)) Wie wäre es mit einer Norma Jill, kombiniert mit Lou Alix? Merinda kombiniert mit Nuba? ChamäLeon mit Stoker-Cap? Beach-Outfits? Oder oder oder... Der Plan muss noch ein bisschen ausreifen, aber ich denke so in 1-2 Wochen bin ich soweit.

 

In der Zwischenzeit danke ich euch allen für eure Treue zu meinem Label und wünsche euch noch ein paar erholsame Urlaubstage.

 

Happy New Year euch allen!

Denise

 

Das grosse Schwarze

Ich mag's auch mal anliegend, mit Ausschnitt und sexy. Hier geht's aber um Klara. Und Klara ist weit, "boxy", bequem und hat eine trendige Silhouette. Klara ist die grosse Schwester von Klärchen und natürlich hab' ich mir auch ein bewohnbares Kleid genäht. Ein grosses Schwarzes eben.

 

Das war allerdings bereits im Frühjahr. Und die Bilder sind in einer Stadt entstanden die von "kleinen Schwarzen" (oder noch weniger) förmlich überquillt - in Las Vegas.

Klara & Klärchen

Ich bin begeistert, wie gut euch Klara & Klärchen gefällt. Das Echo ist grossartig und mich haben über verschiedene Kanäle bereits von euch genähte Klärchen erreicht. Heute will ich für Klara eine Lanze brechen.

 

Liebe Leserin, mir ist klar, dass dein Mann nicht auf dieses Kleid gewartet hat. Die Reaktion meines Mannes war auch dezent verhalten, wenn ich das so sagen darf. 😂 Aber wisst ihr was? Es gibt Gelegenheiten für jedes Kleidungsstück. Und es darf auch mal so richtig gemütlich sein - besonders wenn's einfach mal grob-modisch sein soll. 

 

Also, liebe Damen, traut euch eine Klara zu. Ihr werdet es nicht bereuen! Den Schnitt gibt es in meinem Shop noch bis am 1.11.2019 zum Einführungspreis. Greift zum Kuschelsweat und probiert's einfach aus! 

 

Herzlich,

Denise

 

Backlinks: Du für dich am Donnerstag, Sewlala

Mit Lou-Alix in den Herbst

* Beitrag enthält Bezugsquellen aber keine Affiliate-Links * Material gekauft * Reise selbst bezahlt *

Ein wenig die Sommerferien nochmal revue-passieren lassen. Sich im Alltagsstress zwischendurch Zeit nehmen und sich zurückfallen lassen in die schönen Erinnerungen an die Sommerferien. Neben der Vorfreude auf die kommenden Herbstferien ist das etwas, was mich den Alltagsstress besser ertragen lässt. Und wie geht euch das?

Ferienfeeling zurückholen

Was man natürlich auch machen kann, um das Ferien-Feeling etwas zurückzuholen: Kleidungsstücke tragen, die man in den Ferien besonders gerne getragen hat. Wie gut, dass ich da meine neuste Lou-Alix auch dabei hatte. Sie wird mich durch die Herbst/Winter-Saison begleiten und mich immer irgendwie auch an Schweden erinnern. An dieses tolle Haus, das wir über Airbnb für eine Woche gemietet hatten. An diesem fast privaten kleinen See mit viel Natur drum herum und einer Aussicht aus dem Wohnzimmer, die man sich einrahmen lassen kann. Dem Haus von Linda und Andreas Kirsebom, die mit ihren Mädels in jener Woche nach Südschweden verreist waren. Dem Haus mit dem wunderbaren Luxus einer verglasten freistehenden Sauna im Garten und ebenfalls direkter Sicht auf den See. Die vielen Fahrten der Kinder mit dem SUP über das Wasser, das Springen auf dem Trampolin, das späte Eindunkeln und das gemütliche Glas Gin oder Wein im Wohnzimmer, wenn die Kinder eingeschlafen waren. Das Schnattern der Enten, das Meer in Gehdistanz, Stockholm in der Nähe.

 

Ich bin ganz ehrlich: genau so würde ich mir mein Ferienhaus wünschen - es steht nur leider nicht zum Verkauf. (Und es fehlt am nötigen Kleingeld, aber man wird ja noch träumen dürfen. 😉) Jedenfalls kann es gut sein, dass wir bei einem nächsten Schweden-Trip wieder bei Linda und Andreas landen. 

Lou Alix aus Handbedrucktem Tencel und Kupfer-Details

Die Heidis von Hello Heidi Fabrics haben - man muss es immer wieder betonen - ein Händchen für aussergewöhnliche Stoffe. Die in Handarbeit bedruckten Tencel-Panels (Grösse 120 (Länge) x 145 (Breite) von Lotte Martens aus Belgien fallen so schön. Für grössere Projekte lassen sie sich mit dem entsprechenden Uni-Stoff ergänzen. Beim Panel "Silva" ist der Druck so platziert, dass es für meine Lou-Alix in Grösse 42 genau gereicht hat.

 

Ich habe jedoch die innere Passe aus einem anderen Stoff zugeschnitten. Der "Grill" Baumwolle-Voile in Kupfer von See you at Six  (übrigens auch aus Belgien - die haben's echt drauf, die Belgier!) war die ideale Ergänzung. Ich habe damit auch den Manschetten-Schlitz am Ärmel eingefasst und mit einem Schrägband daraus den Saum versäubert.

 

Und da ich im Fachgeschäft in der Stadt keine Kupfer-Lurex-Paspel finden konnte und unbedingt nähen wollte, habe ich schlussendlich die Paspel aus einer entsprechenden Flachkordel einfach selbst gemacht. Die feine Kordel für die Paspel einfach einziehen und absteppen, Breite auf NZ zurückschneiden und gut ist. 

 

Ach - und das fu**ing-beste Label aller KATM-Labels musste natürlich auch eingenäht werden. 😜

Details machen den Unterschied

Ich mag's ja eher schnörkellos, das wisst ihr. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht detailverliebt bin. Neben den erwähnten Details oben, habe ich bei dieser Bluse bewusst auch hochwertigere Knöpfe als die bei mir im Vorrat verfügbaren Hemdenknöpfe verwendet. Gekauft habe ich die ganz zierlichen Atelier Brunette Knöpfe bei Kreando (gibt's in verschiedenen Farben) und hier haben sie ihre Bestimmung gefunden.

Nach den Ferien ist Vor den ferien

So planen wir nun - mit den Erinnerungen an einen wunderschönen Urlaub durch Schweden - bereits die Herbstferien. Es wird die Toscana. "Unser" Haus da, braucht ein bisschen Leben und wir noch ein bisschen "Bella Italia".

 

Wer sich für die Stationen unserer Schwedenreise und Tipps und Empfehlungen interessiert, darf sich natürlich gerne bei mir melden. Ich helfe gerne weiter.

 

Backlinks: CreaDienstag, Sewlala, Du für dich am Donnerstag

Ein heimlicher Pyjama...

oder: noch ein Kielo-Overall

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Da Named Clothing für das Kielo-Wrap-Dress eigentlich dehnbare Stoffe empfiehlt, war irgendwie klar, dass ich mir auch noch eine Jersey-Variante nähen würde. Kurz vor knapp vor dem Urlaub hab' ich das dann auch noch hinbekommen. Und da ich mich ein bisschen in meinen eigenen Patternhack zum Jumpsuit verliebt hatte, wurde es natürlich einer.

 

Der Tragekomfort dieses Kleidungsstückes lässt sich am ehesten mit dem Bild unten beschreiben. Ein Kleidungsstück, das strassentauglich im Alltag getragen werden kann und trotzdem so bequem ist wie ein Pyjama wird im englischen Sprachgebrauch gerne als "Secret Pyjama" also "heimlicher Pyjama" bezeichnet. Klar, dass das Label von Kylie and the Machine (die sind übrigens erhältlich bei Hello Heidi Fabrics) also unbedingt einen Platz brauchte, denn sowas bequemes und doch kleidsames habe ich selten getragen.

Auf reisen...

Kein Wunder also, dass ich den Kielo-Overall während unserer Reise durch Schweden mehrmals gewaschen habe, weil er mir sonst am Körper festgewachsen wäre. 😜 Äusserst komfortabel im Flugzeug, bei langen Autofahrten, beim spontanen Mittagessen im Restaurant nach dem Spaziergang, im Freizeitpark, beim Stadtbummel, bei der Insel-Erkundung... You name it. 

 

Einige finden Overalls vielleicht nicht so praktisch, weil man sich "obenrum" ausziehen muss, wenn man mal für kleine Mädchen. Hab' ich nie als Problem gesehen - sieht einen ja keiner. Trotzdem ist der Ausschnitt für den Komfort natürlich entscheidend. Daher habe ich das bei diesem Modell anders gelöst als bei der eleganten Version aus schwarzem Tencel Linen Slub. Durch den Tropfenausschnitt am Dekolleté, den allgemein etwas weiter gehaltenen Ausschnitt und den dehnbaren Stoff passt der obere Teil über meine Hüfte und schiebt sich einmal komplett runter (mit geschlossenen Bändeln) und wieder hoch. Supereinfach. 

 

Vernäht habe ich übrigens nachtblauen Viscose-Jersey, den ich bei Kreando gekauft hatte. Muss ja im Moment alles in mein "capsule Warnrobe"-Farbschema passen...

von Hinten

Paradoxerweise fühle ich mich in Jerseyhosen "hintenrum" nackter als in einem Jerseykleid, selbst wenn dieses anliegend ist. Kennt ihr das auch? Oder ist das nur einen Eigenart von mir?

 

Weil ich mir nicht sicher war, ob die Weitung des Ausschnitts vorne plus Tropfen genügen würden um den Jumpsuit komfortabel an und ausziehen zu können, habe ich im Rücken auch noch einen Schlitz offen gelassen, der sich mit den verlängerten Einfassstreifen vom Halsausschnitt bequem binden lässt.

Noch eine Änderung

Zudem hat mich Katja aus Finnland in ihrem Blog-Beitrag auf With my Hands Dream noch zu einer Änderung inspiriert. Die Brustabnäher habe ich "aufgelöst" und als drei kleine Fältchen oben in der Schulternaht wieder eingebaut. Das verleiht dieser legeren Variante noch einen Touch mehr "Easyness".

Ich glaube, das war mein letztes Kielo für diesen Sommer. Aber ich bin überzeugt, dass ich diesen Schnitt - ob als Kleid oder Jumpsuit - doch noch das eine oder andere Mal nähen werde. Der vergleichsweise geringe Nähaufwand für ein wirklich tolles Resultat lässt mich den Schnitt nicht vergessen.

 

Backlinks: Creadienstag, Du für dich am Donnerstag, Sew la la

Tencel Linen Slub - was neues für dein Stofflexikon...

... und deinen Kleiderschrank. 

* Beitrag enthält Werbung aber keine Affiliate-Links * Der Stoff für das Designbeispiel wurde mir teilweise zur Verfügung gestellt *

Neuartige Produktionsverfahren führen zu immer neuen Stofffaser-Möglichkeiten und somit zu Stoffen, die es noch vor kurzem gar nicht gab. Die Lyocell-Faser ist so eine. Unter dem Markennamen "Tencel" gibt es sie seit einiger Zeit. Es handelt sich dabei um eine aus nachhaltiger Eukalyptus-Forstwirtschaft gewonnene Naturfaser mit ausgezeichneter Ökobilanz. Das ungiftige Lösungsmittel und andere Rückstände aus dem Produktionsprozess können zu fast 100% recycelt werden.

 

Wichtig zu wissen ist auch, dass Eukalyptus - im Gegensatz zu düngungs- und bewässerungsintensiver Baumwolle - quasi wartungsfrei wächst. Die Eukalyptus-Öle wirken dabei wie ein pflanzeneigenes Schädlingsbekämpfungsmittel und so kommt die Aufforstung von Eukalyptus auch ohne Pestizide aus. Sozusagen von Natur aus Schadstofffrei. 👍

Lyocell in der Verarbeitung ergibt...

Die als Garn verarbeiteten Lyocell-Fasern ergeben ein fliessendes Gewebe mit seidiger Oberfläche. Gepaart mit 20% Leinen - wie in diesem Design-Beispiel verarbeitet - bekommt der Stoff etwas mehr Stand und anschmiegsame Trageeigenschaften. Der Stoff ist atmungsaktiv und nimmt deutlich mehr Feuchtigkeit auf als zum Beispiel Baumwolle.

 

Durch die unregelmässig dicken Garne, die hier verwoben werden - was dem Stoff die Bezeichnung "Slub" einbringt - wirkt die Oberfläche zudem ebenfalls unregelmässig und bekommt einen leichten Used-Look.

 

Da der Leinenanteil bei 20% liegt, knittert der Stoff zwar ein wenig, aber natürlich nicht so stark wie reines Leinen. Zudem legen sich die Falten mit der Zeit auch wieder - Tencel sei Dank.

Patternhack at its Best

Du hast ein kleines Déjà-vu, wenn du meinen Overall anschaust, kommst aber nicht dahinter? Du liegst ein bisschen richtig... Genäht habe ich erneut ein "Kielo Wrap Dings" von Named Clothing. Du erinnerst dich? Hier hast du es schon mal gesehen...

 

Nach der positiven Erfahrung mit dem Kleid kam mir die Idee, dass das Schnittmuster auch als Overall (oder neudeutsch: Jumpsuit) funktionieren müsste. Und da ich wusste, dass dieser Tencel Linen Slub von Meet Milk genau der richtige Stoff dafür sein würde, hab' ich das Projekt asap in die Tat umgesetzt. Hello Heidi Fabrics war so spontan und hat mir für meine Idee einen Teil des Stoffes zur Verfügung gestellt.

 

Die Schnitteile für das Kielo sind relativ übersichtlich. Neben dem Bindeband gibt's da nur das Vorder- und Rückenteil, wobei das Vorderteil im Bruch zugeschnitten wird. Das muss für eine Hose natürlich in zwei Teilen zugeschnitten werden. Da ich aber im Vorderteil keine Naht bis unters Kinn haben wollte, habe ich das Vorderteil kurzerhand bei der Taillen-Linie durchgeschnitten. Diese Naht wird nämlich beim Binden unsichtbar.

 

Danach habe ich mich ans Zeichnen der Hose gemacht und dafür ein Stück Schnittmusterpapier an beide geraden Kanten (Fadenlauf) der Schnittteile geklebt. "Quick und Dirty", wie ich gerne arbeite, habe ich von einer mir passenden Hose den Leib-Bereich auf die Schnittmuster-Kante gelegt und mal "ungefähr" nachgezeichnet, wo der Schritt zu liegen kommen müsste und wie der aussehen sollte. Danach habe ich die totale Länge vom Rückenausschnitt bis zum vorderen Ausschnitt gemessen und mal geprüft, ob das "untendurch" so passt (so 5-7cm mehr sollten es da schon sein - gerade bei Webware). Tat es natürlich nicht auf Anhieb, deshalb hab' ich das noch etwas korrigiert (so, dass auch die Innenbeinlänge stimmte) und als ich mir sicher war, das Schnittmusterteil fertig ausgeschnitten.

 

Meine Beschreibung richtet sich an geübte Näherinnen mit Erfahrung. Anfängerinnen sollten sich für solch umfangreichen Anpassungen von einer Fachperson helfen lassen.

Vorgehen beim Nähen

Da man einen Overall - der zudem aus nicht dehnbarem Stoff genäht ist - nicht wie ein Kleid einfach über den Kopf ziehen kann, habe ich in die hintere Leibnaht einen nahtverdeckten Reissverschluss von 50cm Länge eingenäht. Je nach Technik (da findet Google bestimmt mehrere...) machst du das vor dem Schliessen der Leibnaht oder danach. Ich habe es danach und mit Stylefix gemacht, weil sich so nichts verschiebt und genau klar ist, bis wohin der Reissverschluss verläuft. Diese Methode empfiehlt sich auch, wenn du Stoffe verarbeitest, deren Muster aufeinanderpassen sollte (Stichwort: Streifen). Bei Jersey oder anderen sehr elastischen Stoffen würde ich den Halsausschnitt so anpassen, dass im Rücken und/oder vorne ein kleiner Tropfen genügt um mit dem Becken durch zu kommen um einen Reissverschluss zu vermeiden.

 

Danach die vordere Leibnaht schliessen und absteppen. Dann ans vorher abgetrennte Oberteil (Achtung Nahtzugabe!) nähen. Nun kannst du das Kielo wie in der Beschreibung von Named fertig nähen, einfach zusätzlich noch die innere Beinnaht schliessen. Ich habe die Hosenbeine am Saum beim Zuschnitt spontan noch etwas abgerundet und an den Seiten etwas offen gelassen für einen sommerlichen Effekt.

Wo gibt's den stoff? Und wo den Schnitt?

Du hast Lust bekommen, den Stoff auszuprobieren? Du hast Glück. Die Heidis feiern aktuell eine "Meet Milk Woche" und bieten den Tencel Linen Slub mit 15% Rabatt an. Hier geht's direkt zu den Stoffen: Tencel Linen Slub. Auch alle anderen Meet Milk Stoffe sind 15% reduziert.

 

Der Original Schnitt für das "Kielo Wrap Dress" ist von Named Clothing. Du kannst ihn hier als PDF oder Papierschnitt mit Anleitung in Englisch oder Finnisch bestellen. Es gibt auch lange Ärmel dazu. Die Kappärmel sind von mir.

 

Und jetzt kommt's. Ich war nicht die erste mit der Idee aus dem Kielo einen Overall zu machen. Bei den Recherchen zu diesem Artikel fand ich den Blog von Katja aus Finnland. Sie hat vor ziemlich genau einem Jahr ein Tutorial publiziert, das ich euch nun natürlich nicht vorenthalten möchte. Sie ist ganz ähnlich vorgegangen wie ich, hat den Jumpsuit aber mit einem Viskosejersey genäht. Wer sich also überlegt, auch einen Kielo Wrap Jumpsuit zu nähen, darf sich bei "With my hands dream" gerne zusätzlich informieren.

 

Herzlich,

Denise

 

Backlinks: HOT - Handmade on Tuesday, Creadienstag, TheCreativeLovers,

Blütenblätter-Regen

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Für den Sommer setzt Hello Heidi Fabrics erneut auf Blumen. Nach den stilisierten kleinen Flurina-Blümchen der Frühlingskollektion in Jacquard, kommen nun buntere Blumen, Blüten und Blätter auf Jersey in Farbstellungen, die voll den Trend treffen. 

 

Der Schnitt

Ich wollte mal wieder etwas Neues ausprobieren. Eigentlich war mir spontan eine "Suzinka" von Lillestoff eingefallen, aber den Schnitt gibt es nur auf Papier und in der Schweiz ist er derzeit grad vergriffen. Also musste ich mir eine Alternative überlegen und da ich  einigen Bloggerinnen folge - unter ihnen Patricia von The Sewing Lookbook, - sie hatte kürzlich ein Kleid gezeigt, das ähnlich war und Anna aka Elpha Style näht den Schnitt sogar ziemlich oft, galt meine Aufmerksamkeit nun der "Frigga" von Lycklig Design. Die ist vom Prinzip her ähnlich - also: körperbetont und mit Raffung an einer Seite. 

 

Ich glaube, das allererste Mal in meinem Leben ergaben meine Masse eine exakte Punktlandung auf der 42 der Masstabelle. Sollte ich das Kleid wirklich ohne Anpassungen nähen können? Ich glaube nicht, denn ich bin ja grösser als die 1,68 Normgrösse. Also habe ich um 4cm verlängert, den Saum auf die längere Ecke begradigt und - weil Problemzone - die Raffung an der Seite noch um ca. 3cm erweitert. Ich wollte sichergehen, dass mein Bauch in der Falterei untergeht. 😂 Wie das geht? Das zeige ich euch auf dem Bild unten.

Das Schnittmuster grosszügig in regelmässigen Abständen einschneiden und gleichmässig auseinanderfächern.
Das Schnittmuster grosszügig in regelmässigen Abständen einschneiden und gleichmässig auseinanderfächern.

Sitzt passt wackelt...

Ich muss sagen, ich war überrascht. Der Schnitt ist sehr bequem und trägt sich ausserordentlich angenehm. Wem der schräge Saum gefällt, der kann das natürlich gerne so belassen. 

Meine Familie war etwas weniger begeistert als ich. Der Ausschnitt... der war so nah am Hals, wie ein normales T-Shirt. Ich bekam das Prädikat "omahaft" und damit den Anreiz, das noch zu verbessern. Also habe ich den Halsausschnitt um 12cm gegen unten vergrössert und auch noch etwas breiter gemacht. Und zack, war sogar mein Mann begeistert. 😂 Die Kinder dachten gar, ich hätte mir noch ein anderes Kleid genäht. Verrückt, was so eine "kleine" Änderung ausmachen kann. Leider gibt es vom ursprünglichen Ausschnitt keine Bilder, ihr wärt überrascht.

Zurück zu den Stoffen

Mit Anne Bormio (www.annebomio.com) haben die Heidis diesmal eine Illustratorin engagiert, die nach ihren Vorstellungen 2 Designs in 3 Farbstellungen umgesetzt hat. Anne ist halb Dänin, halb Französin, hat einen Schweizer geheiratet und lebt im Tessin. Daher auch der Name der neuen Kollektion "TICINO".

Das Muster, für das ich mich entschieden habe, heisst "Dotties" - die kleinen Punkte erinnern mich an einen Wirbel fallender Blütenblätter. ♥️ Das andere Design mit grösseren Blüten und Blättern heisst "Bouquet". Beide gibt es in den Farbstellungen blue, coral und cream. Man kann die farblich passenden Stoffe gut miteinander kombinieren, jedoch funktionieren sie auch sehr gut für sich alleine, wie mein Beispiel zeigt.

 

Obwohl ich mich tendenziell immer für blau entscheide, fiel's mir diesmal nicht einfach. Cream gefällt mir also auch sehr sehr gut. Nur bin ich so Anfang Saison wohl noch etwas zu bleich für so helle Stoffe. Und welches ist eurer Favorit?

 

Euch gefällt die neue Kollektion? Dann hier entlang: Kollektion TICINO

 

Und natürlich haben die Heidis auch für farblich perfekt abgestimmte Stoffe für ein gesamtes Outfit: Robert Kaufmann Twills

Und wie gefällt euch mein Kleid? Ist doch mal was anderes, oder? Ich trag's jedenfalls sehr gerne.

 

Herzlich,

Denise

 

Backlink: Du für dich am Donnerstag, Lieblingskleider, The Creative Lover

Der Stoff, aus dem der Sommer ist

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Wisst ihr was? Als wir Klaras von Hello Heidi Fabrics angefragt wurden, ob wir Design-Beispiele nähen würden aus ihren Robert Kaufmann Bio-Leinen Stoffen, war es für mich das grösste Problem, eine Farbe auszusuchen. Die sind alle so schön! Ich mag diese Mélange-Optik, die dadurch entsteht, dass das Leinengarn schon vor dem Weben eingefärbt wird.

Ich habe mich dann für "Washer Grey" entschieden, weil grau sich mit ganz viel kombinieren lässt. Und jetzt wo die Leinenwoche bei Hello Heidi Fabrics gestartet ist, wart ihr offenbar gleicher Meinung wie ich und habt ihn schon leergekauft, bevor ihr mein Beispiel gesehen habt. :-) Aber ich kann euch versichern, die Farben sind einfach alle toll. Schaut euch also ruhig um.

Mehr zum Stoff

Leinen ist im Sommer ein sehr beliebter Stoff. Schön luftig und angenehm zu tragen. Die Robert Kaufmann Leinenstoffe sind gemischt mit Viskose, was sie weicher und fliessender macht. Sie knittern auch weniger stark. 

Mit 200g/m2 ist der Stoff wunderbar geeignet für Kleidung. Blusen, Hosen, Röcke, Kleider... Schaut euch die tollen Beispiele der anderen Klaras an. Ihr werdet begeistert sein.

Auch wenn Leinen sehr strapazierfähig ist, würde ich den Stoff nur bei 40 Grad und mit Feinwaschmittel ohne Aufheller waschen. So läuft er weniger ein und die Farben bleiben erhalten.

Mehr zum Schnitt

Genäht habe ich für dieses Beispiel eine Lou Alix. Den Schnitt werde ich für euch demnächst auch weiterentwickeln und dann als eBook rausbringen.

 

Die Bluse hat einen schmeichelhaften V-Ausschnitt, Faltendetails an den Schultern und eine Kellerfalte unter der Rückenpasse. In dieser Version habe ich eine Variante mit 3/4-Armeln ausprobiert und noch eine kleine Brusttasche dazugefügt. Bei weicher fliessenden Stoffen, kann man unten ein Gummiband in den Saum ziehen, bei diesem schwereren Stoff fällt es schön, wenn es so leicht ausgestellt ist. Es wird zudem eine langarm und eine kurzarm Version geben.

Mehr zur Leinen-Aktion

Während der Leinen-Woche bei Hello Heidi Fabrics bekommt ihr alle Bio-Leinen von Robert Kaufmann und auch von Birch Fabrics um 20% günstiger. Das ist ein Top-Preis für diese qualitativ hochwertigen Stoffe. Die Aktion gilt bis Sonntag, 12. Mai. Dann ist auch noch genügend Zeit, sich eine wunderbare Sommerbluse zu nähen.

 

Herzlich,

Denise

 

Backlinks: du für dich am Donnerstag, Blusen by Modewerkstatt

Endlich! Norma Jill gibt's auch für Kids!

* Beitrag enthält Bezugsquellen *

Nachdem Norma Jill - die tapered fit Hose für Damen - letztes Jahr bei makerist in ihrer Kategorie zu den Topsellern gehörte, wurde ich immer wieder angefragt, ob ich die Hose nicht auch für Mädchen gradieren könnte. Also habe ich mich hingesetzt und erst mal ein paar Testteile genäht. Einfach "da etwas schmaler und dort etwas kürzer" geht ja nicht. 

Hose mit Style

Wie schon bei der Damen-Version war mir wichtig, dass die Hose nicht aussieht wie eine Jogging-Hose. Das gelingt am besten, wenn man klassische Hosenstoffe verwendet, am inneren Bund und in den Innentasche mit Kontrasten arbeitet und konsequent die Nähte absteppt. Natürlich gelingt die Hose auch aus Sweat-Stoff und wenn man den Bund nicht aus Bündchenstoff näht, sondern aus dem selben Sweat, dann wirkt sie auch dann nicht wie eine Jogginghose - ist aber durch ihren Schnitt trotzdem sehr bequem.

Varianten

Du hast die Möglichkeit, die Hose in den drei klassischen Längen (lang, capri, kurz) zu nähen. Und weil nicht nur wir Frauen, sondern auch alle Kinder verschieden sind, gibt es auch hier zwei Leibhøhen und eine Mischvariante. 

Der Einfachheit halber habe ich diese Version mit Schlupfbund genäht. Aber selbstverständlich ist im eBook auch genau erklärt, wie du einen richtigen Hosenladen mit Reißverschluss nähen kannst. Das ist - zugegebenermaßen - für eine Kinderhose doch ein ziemlicher Aufwand, lohnt sich aber auf jeden Fall - grade auch bei den größeren Größen. 

Für die kleinen Grössen (86-122) habe ich auf den in der Damen-Version enthaltenen Knieabnäher verzichtet. Dieser ist bei den grösseren Grössen jedoch enthalten.

Das Outfit

Die Miss trägt hier ein komplett von mir genähtes Outfit. Die Bluse war ein erster Test mit einem bestickten Batist, den ich kürzlich bei Karstadt entdeckt hatte und fand, dass er einfach wunderbar in meine aktuelle Lieblingsfarbpalette passt. Die Jacke ist eine ChamäLeah mit Jackenerweiterung 4, also College-Kragen und Belegen. Ev. mache ich da mal noch Druckknöpfe dran, bisher ist nur ein Nahtband eingearbeitet, damit dies bei Bedarf möglich wäre. Genäht ist die Jacke aus den Knitty Air von Albstoffe.

 

Die Norma Jill ist aus Bambus-Gabardine, die ich bei Kreando gekauft habe. Sie hat den Vorteil, dass sie knitterfrei ist und auch noch aus Bio-Bambus hergestellt wurde. Der Stoff ist wunderbar angenehm auf der Haut zu tragen.

Einführungsangebot bis 1. mai

Das eBook Norma Jill Kids sowie das Kombi-Angebot der Damen und Kids-Version gibt es bis am 1. Mai zum Einführungspreis. Einfach unten auf das entsprechende Produkt klicken.

 

eBook Norma Jill Kids 86-164
Endlich gibt’s die Hose, die nirgends zwickt und trotzdem chic ist auch für Mädchen. Eine Taper Fit Pant hat einen konischen Schnitt. Sie sitzt locker um die Hüfte und Oberschenkel und verjüngt sich zum Saum. Genau so ist Norma Jill Kids ges ... (mehr lesen)
CHF 9.90
Kombi-eBook Norma Jill Damen & Norma Jill Kids
Einführungspreis gültig bis 1. Mai.   Endlich gibt’s die Hose, die nirgends zwickt und trotzdem chic ist. Eine Taper Fit Pant hat einen konischen Schnitt. Sie sitzt locker um die Hüfte und Oberschenkel und verjüngt sich zum Saum. ... (mehr lesen)
CHF 19.80 CHF 15.80

Ich hoffe sehr, die Hose gefällt euch und bin gespannt, wie ihr sie nähen werdet.

 

Herzlich,

Denise

 

Backlinks: Bio-LinkpartyMade for girls

SEÑORA CRUZ - Der Knotenpulli für Damen

Beitrag enthält Bezugsquellen.

 

Schon als ich kurz vor Weihnachten den ersten CRUZ für meine Tochter genäht habe, war für Alexandra von LALEX und mir klar: den Schnitt machen wir auch für Damen. Ich bin ja ein Fan von lockeren Schnitten mit einem gewissen Kniff. Und so entstand - ebenfalls noch vor Weihnachten - der erste Señora-Test. 

 

Varianten

Genau wie die Kids-Version hat SEÑORA CRUZ eine Kapuze, einen Rundhals- oder einen Turtleneck-Abschluss und das Shirt kann lang- oder kurzarm genäht werden. Zudem gibt es eine weite und eine taillierte Variante. Welche du lieber magst, musst du selbst an dir testen. Wenn du mit der weiteren Variante startest, ist es ganz einfach, den Pulli später noch auf die tailliere Version zu verschmälern.

 

Auf den Bildern siehst du die weite Variante mit Kapuze. Genäht aus dem weichen Jacquard "Sinclair" in orange/violett von Albstoffe, kombiniert mit dem violetten "Mini Check" lila/violett und der passenden Kordel - gekauft bei Kreando

 

Lass dich inspirieren

Unser Probenäh-Team haben wir nach der Kids-Version noch um einige Mitglieder erweitert und es sind fast 100 Beispiele entstanden. Lass dich von den vielfältigen SEÑORAs inspirieren. 

Das eBook ist ab heute erhältlichund noch bis am 10. März zum Einführungspreis von CHF 4.90 statt CHF 7.90 zu haben. 

Kombi-eBook "SEÑORA CRUZ" + "CRUZ KIDS"
Der Pulli aus der Feder von LALEX & Follow Me Design im Oversize Style mit überschnittenen Schultern ist mit seinem Knoten am Saum des Vorderteils ein echter Hingucker. Nähen lässt er sich aus weich fallenden Stoffen wie: - Sommerswea ... (mehr lesen)
CHF 19.80 CHF 15.80
Señora Cruz - Knotenpulli 34-48
Der Pulli aus der Feder von LALEX & Follow Me Design im Oversize Style mit überschnittenen Schultern ist mit seinem Knoten am Saum des Vorderteils ein echter Hingucker. Nähen lässt er sich aus weich fallenden Stoffen wie Sommersweat, Viskose ... (mehr lesen)
CHF 9.90

Alexandra und ich freuen uns, wenn SEÑORA CRUZ euch genauso gefällt wie uns und wir freuen uns, wenn du uns auf Instagram verlinkst mit dem Hashtag #fmdcruz. Vielleicht entdecken wir ja bald ein Mutter-Tochter-Outfit. Ich nähe mir auf jeden Fall noch einen als T-Shirt für die wärmere Jahreszeit!

 

Herzlich,

Denise & Alexandra

 

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Nora Jane - der Rock. Ein neues eBook ist da!

*Beitrag enthält Bezugsquellen*

Ich möchte wieder einmal ein bisschen weiter ausholen, wenn ich euch den Rock "Nora Jane" vorstelle. Und zwar bei der Stoffwahl. Denn eines kann ich euch versichern: Mit dem Motiv "Flower Field" hat See you at six mit ihrer neuen Kollektion mitten in mein kreatives Herz getroffen.

 

Ich mag Motiv-Stoffe, bei deren Anblick nicht klar wird, wo der Rapport* anfängt und wo er aufhört. Stoffe, bei denen man auch von Weitem betrachtet keine offensichtliche Wiederholung im Muster erkennt. Dann ist es für mich ein stimmiges Bild. Gerade bei Kleidungsstücken mit grösseren Flächen wirkt ein sich in kurzen oder offensichtlichen Rapporten wiederholendes Muster plötzlich ungewollt komisch. Eine dezente Farbe gewinnt durch die Betrachtung aus der Distanz plötzlich Überhand und löst einen ungewollten Effekt aus.

 

See you at six hat den Stoff in 2 verschiedenen Qualitäten rausgebracht. Einmal als weichen Sommersweat und einmal als Twill-Gabardine in weich fliessender Qualität. Deshalb habe ich mich mit mehreren Metern von "Flower Field" eingedeckt und zwar bei Stoffstories mit dem Twill und bei Lillyparis mit dem Sommersweat. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass ich da auch noch den Mini-Stripes und den nachtblauen Uni-Kombi Jersey und Sweat geordert habe. 😇 Ich werd' euch also ziemlich eindecken mit dem Anblick von Blumen oder Streifen auf nachtblauem Hintergrund. (Apropos nachtblau: der Stoff wirkt je nach Lichteinfall und Kombinationsfarben mal eher bläulich, mal eher gräulich...)

 

*Rapport = sich wiederholendes, flächenfüllendes Element zur Oberflächengestaltung, das durch Webart, Strickweise, Färben oder Bedrucken erzeugt wird. (Quelle: Wikipedia)

Stoffwahl im Allgemeinen - für Diesen Rock im Speziellen

Die Auswahl des richtigen Stoffes für ein Projekt in Bezug auf Qualität und Farbe, birgt einige Stolperdrähte und ich erlebe im Gespräch mit Anfängerinnen wie Fortgeschrittenen immer wieder, dass man da am meisten falsch machen kann - natürlich neben der Schnittwahl und den entsprechenden Nähkünsten.

 

Wie wähle ich den richtigen Stoff aus? Ich möchte hier einige Tipps geben im Bezug auf die Qualität. Gedanken, die ich mir mache, wenn ich den Stoff wähle für ein Projekt:

  • Was steht in den Stoffempfehlungen des Schnittmusters?
  • Verlangt der Schnitt nach Maschen- oder Webware?
  • Benötigt es für das Gelingen des Projektes einen fliessenden oder eher festeren Stoff?
  • Kann ich mir den Griff (die Qualität des Stoffes, wenn man ihn in die Handfläche drückt) des Stoffes für das Kleidungsstück meiner Wahl vorstellen?
  • Habe ich ein vergleichbares Kleidungsstück im Schrank, das aus ähnlichem Stoff ist wie mein "Wunschkandidat"?
  • Kann ich mir den Stoff als gekauftes Kleidungsstück vorstellen?

Das hilft schon sehr die riesige Auswahl an Stoffen - die einen manchmal schon fast erschlägt - etwas einzugrenzen. Für meinen Rock habe ich bezüglich Stoffempfehlungen noch folgende Gedanken mit dazu eingefasst:

  • Der Rock ist ein alltags Kleidungsstück und sollte einigermassen strapazierfähig sein.
  • Auch wenn der Rock einmal etwas satter sitzt, sollte er beim Sitzen nicht direkt einengen.

Herausgekommen ist nun also folgende Materialempfehlung für Nora Jane (gerne mit einem leichten Elasthan-Anteil). Die Liste ist nicht abschliessend:

  • Gabardine
  • Twill (festere Qualität bevorzugt)
  • Köper oder Kreuzköper (Denim)
  • Feincord oder Cord
  • Fischgrat (Doppelköper)
  • Canvas
  • Chambray
  • Damast
  • Jacquard-Strick (festere Qualität bevorzugt)
  • Satin (festere Qualität bevorzugt)
  • Taft (festere Qualität bevorzugt)

Wenn ich einmal nicht weiss, worin genau der Unterschied zwischen zwei Stoffarten liegt - ist es nur die Bindung oder ist es ein anderes Material - dann informiere ich mich gerne bei einem umfangreichen Lexikon, das ich im Netz gefunden habe. Und zugegeben, die Flower-Field-Gabardine ist vielleicht ein mü zu leicht, trotzdem konnte ich einfach nicht anders. Es ist ja schliesslich nur eine Empfehlung. ☺️

Nora Jane - der Schnitt

Bei Nora Jane handelt es sich um einen locker um die Hüfte sitzenden Schnitt, den du mit 3 verschiedenen Bundhöhen in zwei verschiedenen Längen nähen kannst. (Mein Beispiel hier ist die kurze Variante.)

 

Du hast die Möglichkeit ihn mit Falten am Saum mit Balloneffekt (wie meiner hier) zu nähen oder eben ohne diese Falten in leichter A-Linie.

 

Die Eingriffstaschen an der Seite sowie die Aufnäh- oder Paspeltaschen auf der Rückseite sind optional.

 

Der Bundverschluss ist möglich mit Reissverschluss, Knopfleiste oder sogar als Schlupf-Variante mit Gummi im Bund. Mein Beispiel hat einen eingenähten Reissverschluss.

e-Book ab jetzt erhältlich

Gradiert ist der Schnitt in den Grössen 34-48 wobei er gerade was die Bundweite betrifft, sehr viel Spielraum für Anpassungen an die individuelle Figur lässt. Im eBook ist genau beschrieben, worauf du im Verlauf deines Projektes achten musst und wo du wann noch welche Anpassungen vornehmen kannst. So hast du am Ende ein massgeschneidertes hochwertiges Kleidungsstück in der Hand bzw. um die Hüfte. 😃

 

Das eBook ist ab sofort im Shop oder bei Makerist erhältlich. Bis am 27. Januar noch zum Einführungspreis von CHF 4.90 statt 7.90.

eBook "Nora Jane - der Rock" (34-48)
Nora Jane ist ein Rock, der richtig was her macht. Er ist ausgestattet mit allen Schikanen und einer ausführlichen bebilderten Anleitung, damit du an deinem Kleidungsstück sehr lange Freude hast. Der Schnitt ist zeitlos und bequem und durch ... (mehr lesen)
CHF 9.90

Ich selbst habe sehr grosse Freude an meinen Röcken, die ich bereits nach dem Schnitt genäht habe und freue mich, wenn ihr mir auch eure Exemplare zeigt. Zum Beispiel in meiner DIY-Gruppe auf Facebook: Follow Me Näh- und Plotterfriends oder auf Instagram mit dem Hashtag #fmdnorajane

 

Herzlich,

Denise

 

 

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STOKER CAP ist da!

Na, hättet ihr damit gerechnet? Eine Schiebermütze? Für Damen? Oder für Herren? Oder gar für Kinder? Ganz einfach: ja, und zwar für alle. :-)

 

Nachdem ich mein "Stammgebiet" schon mit dem entwerfen von Taschen ein bisschen verlassen habe, hab' ich mich nun also an die Kreation einer Schiebermütze gemacht. Wenn dein Mann dich also demnächst mal wieder fragt, wann du denn nun endlich was für ihn nähst, dann nimmst du an seinem Kopfumfang Mass und es kann losgehen. 

 

Stoker ist übrigens englisch und bedeutet "Heizer". Das waren früher die Kohleschieber in Dampflocks und Dampfschiffen. Und Cap heisst logischerweise Kappe. Eine Heizerkappe bzw. Schiebermütze eben. :-)

Was wie wo?

Stoker Cap ist die coole unter den Schiebermützen. Durch ihre Schnittführung wirkt sie cool und lässig. Wie ihr in den Inspirationen sehen könnt, passt sie prima auf Damen-, Herren und Kinderköpfe. 

 

Als Aussenstoffe eignen sich Stoffe wie:

  • Cord
  • Canvas
  • Tweed
  • Softshell
  • Kunstleder
  • Wollwalk
  • Jeans / Denim
  • Köper
  • Steppstoff
  • Leinen 
  • etc.

30cm oder auch Reste genügen. Wie wär's mit der passenden Mütze zur Übergangsjacke? Oder wie meine, aus Jacquard, passend zu einem Rock von mir.

Einführungspreis bis 21. Oktober

Stoker Cap ist bis am 21. Oktober zum Einführungspreis von Fr. 3.90 statt Fr. 5.50 bei mir im Shop oder über Makerist erhältlich.

AYR-AKTION: STOKER CAP - unisex & uniage - KU 49-6
* ALL YEAR ROUD - AKTION VOM 2.-8. MÄRZ *   Die Stoker Cap ist eine raffinierte Schiebermütze, die von Kids genau so passt wie uns grossen. Und zwar egal ob männlich oder weiblich. Den Stil der Mütze beeinflusst du mit deiner indiv ... (mehr lesen)
CHF 6.90 CHF 4.90

Und was trage ich dazu?

Die Bluse ist aus einer leichten Viskose, die ich letztes Jahr von unserem USA-Urlaub mit nach Hause gebracht habe. So als Rag'n'Bone-Bluse nach meinem Tutorial, wirkt sie ganz businesstauglich. Ich zeige sie euch demnächst mal in voller Pracht. ;-)

 

Und nun wünsche ich euch viel Freude beim Nähen von Stoker Cap und hoffe ich sehe ganz bald ganz viele davon in meiner Nähgruppe.

 

Herzlich,

Denise

 

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Prototyping - Klappe - die 2.

Ihr erinnert euch? Das Kleid habt ihr schon mal gesehen. Naja, genau genommen in Kurzarmversion und mit schmalerem Rockteil. Hier geht's zum Blog-Post vom 12. Juli

 

Ich habe damals einen Namen gesucht für das Kleid, da jener, der mir vorschwebte - nämlich "Marie Thérèse" - bereits als Schnittmuster vorhanden ist. Es gingen wahnsinnig viele tolle Vorschläge ein und ich war erst mal gar nicht in der Lage, die alle zu sortieren. 

 

Abgesehen vom fehlenden Namen, hatte ich euch erzählt, dass ich auch noch eine 2. Version für das Kleid im Kopf habe. Eines mit etwas weiterem Rockteil und langen Blusen-Ärmeln. Nach den Sommerferien habe ich mich an diese Version gemacht und erst mal die Ärmel ausgemessen und gezeichnet. 

Stoffwahl

Mir war auch schon lange klar, welchen Stoff ich verwenden würde - aber ich hatte nicht mehr genügend davon da, besonders nicht für ein weites Rockteil. Da war ich froh, dass ich ihn bei Susanna in der Stoffart in Feuerthalen nochmal gefunden habe. Der weich fallende Nadelstreifen-Jeans-Chambray.

 

Wie ihr ja wisst, mag ich kleine versteckte Geheimnisse. In diesem Fall ist es sogar ein grosses. Das Kleid ist gefüttert mit fuchsiarotem italienischem Viskose-Crêpe von Lillyparis. Ein Traum auf der Haut.

 

Diese beiden wallenden, leicht fallenden Stoffarten ergeben einen wunderbaren Materialmix.

Änderungen zum 1. Kleid

Das 2. Kleid hat neben Blusenärmeln mit Manschetten auch ein weiteres Rockteil. Es hat total 20 cm mehr Umfang. Die zusätzliche Weite habe ich mit einer leichten Kräuselung in der Tallie aufgefangen.

 

Das Futter ist - wenn überhaupt - nur im Sitzen zu erkennen
Das Futter ist - wenn überhaupt - nur im Sitzen zu erkennen
Hier sieht man nur einen schmalen Streifen
Hier sieht man nur einen schmalen Streifen

Und wie heisst es denn nun?

Ich hab mir eure vielen Namenvorschläge zu meinem Facebook-Post in aller Ruhe durchgeschaut und öfter mal gelacht und gestaunt über eure Kreativität. Herzlichen Dank für eure Mitarbeit.

 

Das Kleid heisst:

Florence à Paris

 

Wer den Namen genannt hat und warum ich ihn gewählt habe, lest ihr weiter unten.

 

Aber... es gibt leider ein aber...

Durch die Arbeit am 2. Exemplar und nach langem Überlegen, bin ich zum Schluss gekommen, dass "Florence à Paris" in nächster Zeit kein eBook werden wird. Das Kleid ist sehr aufwändig und erfordert sehr exaktes Arbeiten, gerade an der Knopfleiste mit integriertem Kragen. Entsprechend ausführlich müsste die dazugehörige Anleitung werden.

 

Das alleine wäre noch nicht so problematisch - schliesslich sind alle FMD-eBooks ausführlich und gut bebildert. Aber ich fürchte, dass sich in der Hobby-Nähwelt nicht soooo viele Damen finden würden, die so einen grossen Arbeitsaufwand in einem Probenähen auf sich nehmen wollen würden. Und einmal abgeschlossen, würden sich wohl zu wenig Käuferinnen finden, die für das eBook einen angemessenen Preis zahlen würden um den Aufwand zu decken.

Ich weiss, dass ich damit einige von euch enttäusche. Aber ich hoffe auf euer Verständnis. Was ich machen kann - ist die Rohversion in Grösse 42 jenen versierten Näherinnen zur Verfügung zu stellen, die Lust hätten es auszuprobieren. Wer daran Interesse hat, meldet sich einfach bei mir.

 

Platz im Probenähteam

Der Input für "Florence à Paris" kam von Marzella Sauder. Sie hatte Florence vorgeschlagen. Der Name gefällt mir. Meine Eltern hätten mich fast so genannt. Florence liegt aber in Italien und mit den Zusatz "à Paris" wird sie flugs nach Frankreich importiert. (Schaut mal in ihrem Blog vorbei, sie macht richtig süsse Sachen! MarcyBlue)

 

Herzlichen Dank, Marzella für deine Eingebung. Der Platz in meinen Probenähteams ist dir gewiss, du gehörst ja sogar zu meinem Stammteam. Ich freue mich, wenn du mal wieder Zeit findest bei einem anderen Projekt mitzuwirken. 

 

Allen anderen danke ich natürlich ebenfalls für die zahlreichen Inputs und bin gespannt, ob jemand "Florence à Paris" in 42 für sich - so ganz ohne Anleitung - nähen möchte. 

 

Herzlich,

Denise

 

 

Backling: sewlala, Du für dich am Donnerstag

Prototyping - Blusenkleid/Shirt-Dress - Namenssuche

Alles braucht seine Zeit. Von der Idee zum Prototypen zum fertigen eBook. Das sind unzählige Arbeitsschritte, unendlich viele Überlegungen und Entscheidungen. Langsam drängt eine Idee sich in den Vordergrund und dann... geht es manchmal schnell, weil die Idee entstehen will.

 

Da war dieser weiche Chambray von BIRCH Fabrics, den ich mir schon vor längerer Zeit bei der Eulenmeisterei gekauft hatte, der in meinem Kopf immer wieder zu einem Kleid wurde. Aber ein eher schlichtes. Keine Rüschen, keine Volants. Also hab' ich gezeichnet. Leicht tailliert und nicht zu geschwungen. Locker, aber doch elegant. Und mit einer stylischen Knopfleiste.

 

Die Spannung Steigt

Obwohl ich nach meinen Massen zeichne und ja auch auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann, bin ich mir bis zuletzt nie sicher, ob mir das gute Stück dann auch wirklich passt. Das ist so eine freudige Anspannung, die ich beim nähen (auch nach anderen Schnitten) immer wieder geniesse. Es spornt - nein es treibt - mich richtig an. Kennt ihr dieses Kribbeln in den Fingern oder gar im ganzen Körper und es ist euch nicht möglich, die Arbeit wegzulegen, bevor sie fertig ist? Genau so ging es mir mit diesem Kleid.

 

Und dann war da diese Knopfleiste, die ich *grummellllll* 1.5cm zu kurz zugeschnitten hatte (jaja, Saumzugabe, ihr wisst schon...). Aber neu zuschneiden kam nicht in Frage, weil: nicht mehr genug Stoff da. Also habe ich dressiert, gedämpft, gezogen... Und natürlich ging das, aber mir war auch klar, wie das enden würde. Und man sieht es auf den Bildern auch. Diese schräg nach unten verlaufenden Wellen sind kein Design-Element des Schnittes, das ist schlicht mein Fehler 🙈. Aber ich finde, für einen allerersten Prototypen ist das in der Toleranz und ich werde das Kleid trotzdem tragen.

 

Als ich dann zum ersten Mal vor dem Spiegel stand und mir die Bändel im Rücken band und das Kleid genau so fiel, wie ich das im Kopf hatte, war ich richtig glücklich. Maschenware verzeiht einem da viel mehr als Webware und darum war meine Erleichterung dann gross.

 

Varianten

Inzwischen bin ich mir schon am Überlegen, welche Varianten der Schnitt bekommen soll. Da liegt die Schwierigkeit darin, dass ich mich nicht verzettle. Denn da schlagen meine Gedanken auch leicht mal ein paar Saltos...

 

Ich denke da an lange Ärmel im Hemdblusen-Style zum krempeln und einer Rockansatz-Variante mit leichter Kräuselung und eventuell 2 Kleidlängen. Was hättet ihr noch für Ideen?

 

Hier gut zu sehen: Brustabnäher und die schräg verlaufende Teilung. Die Bändel sind genau in der Teilung eingenäht.
Hier gut zu sehen: Brustabnäher und die schräg verlaufende Teilung. Die Bändel sind genau in der Teilung eingenäht.

Gib dem Kind einen Namen

Manchmal haben meine Projekte Arbeitstitel. Manchmal fällt mir auch gleich ein passender Name ein. Auch schon hatte eine gute Freundin von mir die perfekte Eingebung für einen Namen. Manchmal ist der Name, der mir vorschwebt aber leider auch schon vergeben. So war es hier. Und nun suche ich also nach einem Namen für dieses Schätzchen. Wer hat eine Idee? Schreibt einfach in den Kommentaren. Wenn es bei mir Klick macht, dann gibt es für eure Eingebung einen Platz im Probenähteam - versprochen.

 

Ich freue mich auf viele Vorschläge und wünsche euch wundervolle Sommerferien!

 

Herzlich,

Denise

 

 

Backlink: Sewlala, Du für dich am Donnerstag

 

Beach Balloon Damen - der Joker fürs Reisegepäck

Bei mir ist das so: drei Schwangerschaften sind an meinem Körper nicht ohne Spuren geblieben. Versteht mich nicht falsch, mein Körper ist völlig in Ordnung, aber ich bin halt nicht mehr 20. 😜 Ich trau mich durchaus noch im Bikini rum zu laufen, so schlimm ist es (noch) nicht. Aber z.B. in die Strandbar zieh ich mir gern etwas drüber. Das Fegefeuer der Eitelkeiten an unserem Strand-Abschnitt in den Ferien ist jeweils gnadenlos. Silicon Valley vs. Gummiboot trifft es da teilweise am besten.

 

Da steh ich zwar drüber - meterweit - trotzdem finde ich, im Bikini ins Strandrestaurant ist ein no Go. Da ist so ein Beach Balloon super praktisch - luftige Kurvenhülle würd ich mal sagen. 😁
Und wie ist das bei euch so? Würdet ihr gerne das eine oder andere korrigieren lassen? Doch lieber "altern in Würde"? 

Ein Idealer Schnitt für leicht fallende Stoffe

Der Beach Balloon ist keine komplizierte Sache. Der Schnitt wird weit getragen und ein paar Zentimeterechen mehr oder weniger werden einfach vom schön fallenden Stoff umspielt. Es gibt ihn in 2 Weiten. Die kleinere deckt die klassischen Grössen XS-M ab und die grössere L-XXL. Genauere Angaben findest du in der Masstabelle (unten).

 

Mein Modell hier ist aus tiefblauem Crêpe aus 98% Polyester und 2% Elasthan. Er liegt durch seidenkörnigen Griff kaum auf auf der Haut und die Luft kann wunderbar zirkulieren. Sozusagen eine eingebaute Klimaanlage.

 

Im Probenähen sind ganz viele verschiedene Varianten entstanden aus Stoffen wie: Viskose, Voile, Batist, Chambray, Chiffon etc. Hier kannst du dich inspirieren lassen.

 

Ein einblick, der "keiner" ist

Unter meinem Beach Balloon trage ich ein Neckholder-Bikini. Und wie Sie seh'n, seh'n Sie nichts. Das Loch im Rücken ist so konzipiert, dass der Bikini "unsichtbar" bleibt. Funktioniert in meinem Fall übrigens sogar mit dem BH. Raffiniert, nicht?

 

Ebook für Girls und Damen

Das Schnittmuster ist für Kids und Damen erschienen. Die Kinderversion umfasst die Doppelgrössen 86/92-158/164. Das raffinierte Kleid ist der Joker für jeden Reisekoffer für die Sommerferien. Ein prima Last-Minute Projekt für den Urlaub. Einfach schick für den Strand.

 

Du bekommst es hier:

Follow Me Design packt nun auch langsam die Koffer für den Sommerurlaub. Aber es sind schon viele Projekte für nach den Ferien in der Pipeline. Es gibt auch mal was für Männer und es wird "furios". 😉 Ihr dürft also gespannt sein. 

 

In der Zwischenzeit wünsche ich euch weiterhin einen traumhaften Sommer! 

 

Herzlich, 

Denise

 

 

Backlink: Sewlala, Du für dich am Donnerstag

Ölzeug - mein Friesennerz

Zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehören unsere jährlichen Sommerferien mit unserem Segelboot auf dem Bodensee. Meine Eltern, mein Bruder und ich erkundeten jeden Hafen am schwäbischen Meer. Wir waren bei Wind und Wetter - und ja manchmal auch Sonnenschein - unterwegs. Aber sind wir ehrlich, die Wahrscheinlichkeit dass man während 2 Wochen Segelferien auf dem Bodensee mehr als einmal ordentlich von oben geduscht wird, ist mehr als 50:50.

 

Und während wir in den Anfangsjahren noch mit vollgelaufenen Gummi-Stiefeln und übernässten Regenschirmen zu kämpfen hatten, so wurden wir Jahr für Jahr professioneller. Eine Sprayhut verhinderte, dass das Wasser schon beim Öffnen der Luke eindrang und unter ihr konnte man auch die Gummistiefel im Trockenen halten. Der Gaskocher wurde irgendwann durch ein Elektromodell ersetzt, das auch als Heizung dienen konnte. Und wir hatten Ölzeug. "Wir" gilt hier allerdings nur für meine Eltern. Mein Bruder und ich hatten nach wie vor nur normale Regenjacken. Und ich beneidete meine Eltern um ihr Ölzeug. Denn nur richtiges Ölzeug würde mich zu einer richtigen Matrosin machen, dachte ich.

 

Inzwischen sind viele Jahre ins Land gegangen oder wie man unter Bodenseekindern sagen würde: viel Wasser ist den Rhein runter geflossen. Ölzeug habe ich nie besessen. Aber unser Boot, das haben wir immer noch. Inzwischen gehört es meinem Bruder und mir und er verbringt sogar seine Familienferien ebenfalls auf dem Bodensee.

 

Aber warum erzähle ich euch das eigentlich alles?

Darum

Ich erzähl euch das, weil ich mir kürzlich genau diesen Traum erfüllt habe. Ich habe mir eine Friesenliebe von Leni pepunkt genäht.

 

Unter all den möglichen Schnittmustern für Regen- und Softshell-Jacken fiel meine Wahl auf die Friesensliebe, weil mir der Schnitt nicht übermässig aufwändig erschien. Ich mag zwar lieber Abnehmbare Kapuzen, aber nur, weil dann die Jacke doch noch einen Kragen hat, der sich an meinen Nacken schmiegt und mich vor unangenehmem Zug schützt. Da bietet die Anleitung der Friedensliebe eine tolle Alternative mit einem eingenähten Bündchen, das diese Funktion übernimmt.
Ich habe die Version mit Taschenklappen und Reissverschluss-Übertritt gewählt. Wenn schon, denn schon, hab ich mir gesagt.
Zur Passform kann ich sagen, dass mir die ausgemessene Grösse - die übrigens auch meiner Kaufgrösse entspricht - wunderbar passt. Wie Ölzeug eben sein muss, sind die Ärmel schön weit, so dass man drunterziehen kann, was man gerade möchte. Auch die Weite der Jacke selbst finde ich sehr angenehm. Fahrradfahren ist trotz der Länge noch gut möglich - auch das habe ich getestet.

Dry Oilskin

Schon letztes Jahr hatte ich mir bei Janine von Lillyparis - das Stoffatelier die Muster des Dry Oilskin von Merchant und Mills bestellt. Wobei es mir der gelbe von Anfang an angetan hatte. Denn ein Friesennerz muss einfach gelb sein, da gibt es kein Pardon. Doch noch schob ich mein Projekt auf die lange Bank. Zu viele andere Ideen hatten Priorität.

 

Ich habe Dry Oilskin gewählt, weil der Stoff genau das ist, woraus früher Ölzeug nämlich gemacht wurde: geölte Baumwolle (oder früher eher Leinen). Zugegeben, mein iPhone hat vermutlich die höhere Wassersäule als der Stoff (so genau hab' ich das noch nicht getestet), daher habe ich auch auf das separate Versiegeln der Nähte verzichtet. Aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich so lange wie es brauchen würde, bis ich bis auf die Haut nass bin, auch nicht im Regen rumlaufen, ich Susi. Darum und weil der Stoff von der Haptik her einfach total spannend ist, habe ich mich für Dry Oilskin entschieden.

 

Ich hätte jetzt einfach klassisch einen blau/weiss gestreiften Stoff als Futter wählen können. Aber ich wäre nicht ich, wenn da meine Wahl nicht auf etwas Spezielles gefallen wäre. Dieser marineblaue Leinen (55%) / Viskose (45%) Stoff mit den weissen Punkten hab ich mir bei Kreando angelacht. Er hat eine wunderbar weiche Chambray-Qualität und passt hervorragend zum gelb des Dry Oilskin.

 

Was mich geritten hat, als ich die Kupferfarbenen Anorak-Knöpfe ausgewählt habe, weiss ich nicht mehr und anfangs fand ich sie ganz schlimm. Aber mittlerweile hat sich mein Ärger über die "falsche" Wahl schon wieder etwas gelegt. Ich glaube, ich lasse es so.

 

Genäht habe ich die Jacke übrigens mit einer (ok, mehreren...) Jeansnadeln. Der Stoff ist doch recht fest und forderte seinen Tribut.

Bilder im REgen

Bis ich Zeit hatte, die Friesensliebe bei passendem Wetter zu fotografieren, mussten aber einige Tage vergehen. Und geplant waren eigentlich stilechte Bilder auf unserem Boot. Aber was soll ich sagen: am Wochenende waren wir zwar da, aber das Wetter war leider geil 😎.

 

Und so seht ihr hier zum ersten mal meinen neuen privaten Fotohintergrund zu Hause. Unsere Steinwüste im Atrium ist einer grünen Oase gewichen. Im Dauerregen am Mittwoch habe ich die Jacke ein bisschen in Szene gesetzt. Ich hoffe, ihr mögt, was ihr seht. (Und ja: Faltenretouche ist was für Tussis. Mich gibt's nur mit voller Ziehharmonika. 😜)

Du für dich am donnerstag & Sew la la

Da hatte ich mich letzte Woche doch noch darüber beklagt, dass mir RUMS so fehlt. Und schon haben diverse Bloggerinnen sich bei mir gemeldet und mir von "Du für dich am Donnerstag" und "Sew la la" erzählt. Hurra, mein Mittwoch-Nacht Ritual ist gerettet und ich weiss wieder, wo ich unzählige tolle Frauen finde, die trotz DSGVO ihren Blog weiterführen und die Nähwelt mit Inspiration versorgen. Herzlichen Dank für die zahlreichen Hinweise, ihr Lieben.

 

Und nun - so paradox das klingen mag - hoffe ich auf besseres Wetter und wünsche euch einen herrlichen Tag.

 

Herzlich, 

Denise

 

 

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Das Polo-Kleid oder: RUMS - du fehlst

Mögt ihr eigentlich Polo-Shirts? Mein Mann trägt die ganz oft, aber genäht hatte ich eigentlich noch nie eines. Irgendwie gab's auf dem Markt auch nie so richtige Polo-Kragen, ich hatte jedenfalls noch nie welche gesehen.

Das änderte sich mit den Cuff-me's von Albstoffe schlagartig. Ich musste das einfach ausprobieren: was passiert, wenn man die einfach durchschneidet und als Kragen verwendet?

Das Experiment

Piqué-Stoff - dieser typische Polo-Stoff ist übrigens gar nicht so einfach zu bekommen. Ich habe diesen hier, in verwaschener Jeansoptik, bei KREANDO.ch gefunden - genau wie das Bündchen auch.

Bevor ich mutig zugeschnitten habe, hab ich natürlich noch einige Exemplare im Schrank meines Mannes unter die Lupe genommen. Die waren auch nicht versäubert und schienen ganz einfach abgeschnitten zu sein.

Also habe ich die Kragenweite bei meinem Kleid ausgemessen, 2cm abgezogen und schnipp-schnapp. ✂️

Polo-Ausschnitt nähen

Jetzt würdet ihr hier bestimmt gerne ein Tutorial lesen, wie man einen solchen Polo-Ausschnitt näht. Aber ich muss euch vertrösten. Ich habe keine Bilder gemacht, als ich genäht habe. 

Das Kleid war als Experiment für mich gedacht. Ich finde, es ist recht gut gelungen. Das fand auch eine Kundin von mir und hat eines bei mir bestellt.

Ihr merkt schon, worauf das hinausläuft, nicht? 😉 Genau, wenn ich dieses Kleid nähe - und dann werde ich den Schnitt auch gleich digitalisieren, fotografiere ich bestimmt mit. 

Ihr seht mich hier übrigens im Mai am Strand in der Toscana. Am Anfang hat das Wetter noch ganz toll mitgespielt. Leider war das nicht die ganze Woche so... Aber wie ihr auf dem letzten Bild in der Galerie sehen könnt, lässt sich das Kleid auch prima mit Leggins, Jeansjacke und Quasten-Schal kombinieren. 

RUMS - du fehlst

Bei mir hat es sich schon so eingespielt, dass ich meine Blog-Beiträge häufig am Mittwoch Abend vorbereite. Immer schön pünktlich zum RUMS. 

Aber RUMS gibt es nicht mehr!

Was für ein Verlust für die Blogger-Welt. Die Linkparty rund ums Weib hat angesichts der neuen DSGVO und aus Angst von daraus resultierenden Konsequenzen und aus Unlust, sich stundenlang mit der Materie zu befassen, statt sich der Kreativität widmen zu können, die Segel gestrichen.

Und so geht es au vielen anderen bloggenden. Unzählige Seiten, die man gerne besucht hat, sind vorerst verschwunden. Man hält sich zurück, wartet die ersten Gerichtsurteile ab. Gerade im EU-Raum herrscht große Unsicherheit.

Trozdem mache ich weiter. Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich meine Datenschutzerklärung angepasst - auch wenn die Verordnung für die Schweiz nicht gilt, so gilt sie eben für den EU-Raum und meine Kunden und Leser dort. Die Bilder, die ich verwende sind von mir selbst oder das Model ist mit der Veröffentlichung einverstanden und kann dieses Einverständnis selbstverständlich jederzeit widerrufen.

Ich habe entschieden, dass ich mich nicht pauschal kriminalisieren lasse und denke, dass ich genug gesunden Menschenverstand habe um mit den von mir verarbeiteten Kundendaten sorgsam umzugehen und zähle auf meine Backend-Partner, dass sie die Richtlinien ebenso umsetzen.

Aber wo - sagt mir wo (!) - treffen wir uns denn nun zum regelmäßigen kreativen Stelldichein unter Kreativen? Wo steigt die ultimative Linkparty? 

Ich habe mich inzwischen ein bisschen auf Bloglovin' umgesehen. Gibt's auch als App. Aber ich steig noch nicht ganz durch. Wer von euch ist da auch? Ich würd euch gern da entdecken. Schreibt mir doch.

Kleines Update: wie schön! Katja Nähfrosch hat einen neuen Donnerstags-Linkup ins Leben gerufen. Die Welt ist gerettet. Wir sehen uns bei "du für dich".

Herzlich,
Denise

Norma Jill für den Sommer

Im Februar habt ihr ganz viele Norma Jills in der langen Version gesehen. Aber NJ, wie ich sie liebevoll nenne, gibt's in verschiedenen Längen. Neben lang und ankle gibt's nämlich auch die capri und eine kurze Version. Und die Capri-Länge zeige ich euch heute.

Stoff, Variante, Extras

Ihr werdet kaum glauben, aus was für einem Stoff diese Norma Jill genäht ist. Es ist ein Sommersweat. 🙈 Aber ich finde, es fällt gar nicht auf. Dank des Schnittes fällt die Hose doch nicht wie eine Jogging-Hose aus.

 

Ich habe die Fake-Hosenschlitz-Variante mit vorne tiefem und hinten hohem Bund genäht. Mit Gutschlaufen und Gürtel passt sie auch wunderbar zu Blusen oder Tuniken. 

 

Den Bund habe ich wiederum im Nahtschatten abgesteppt. So sieht man gar nicht, dass er nochmal festgenäht wurde, an der Innenseite ist aber alles schön sauber und wieder mit versteckten Details abgeschlossen.

 

Natürlich kann man die Capri-Länge auch einfach säumen. Ich hab' mir für dieses Modell aber was anderes gewünscht. Wie den Bund oben, habe ich unten auch eine Art Bund angesetzt. Gearbeitet genau wie oben, einfach in der Weite der Hose - und ebenfalls ein Gummiband eingezogen. Ich mag es, wenn die Hose dann so lässig "aufsteht". 

Backlink: RUMS

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CHF 9.90

Hello Sunshine!

Manchmal fällt es einem ja wie Schuppen von den Augen, wenn man zwei Stoffe in den Händen hält. Plötzlich sieht man es wahrhaftig vor sich, das Projekt, das einem vorschwebt.

 

Zusammen mit LALEX hab' ich letztes Jahr den Schnitt "Sol y Luz" - ein Hängerchen mit romantischen Details - entworfen. Noch davor, schon im April hatte ich meine Circle-Shorts - ein Drehrock, der eigentlich eine Hose ist - lanciert. Was wäre denn nun, wenn man diese beiden Schnitte einfach verbindet? - Ich zeig's euch 😉

Das Projekt verbindet Kontinente

Zuerst aber zu den beiden Stoffen. Gefunden hatte ich sie im März 2017 am Nähkomplott, am Stand von Karlotta Pink. Der obere ist ein Australischer Aborigines-Stoff aus Baumwolle, der schön weich fällt. Die traditionellen Aborigines-Muster sind sehr farbenfroh und lebhaft. Die traditionelle Kunst der Symbole und Designs in Bildern reicht bis 50'000 Jahre zurück.

 

Der untere ein indischer Blockprint-Stoff mit etwas mehr Stand.

 

Ich finde, die beiden passen hervorragend zusammen und musste sie einfach gemeinsam verarbeiten.

Die Kombination

Beim Sol y Luz habe ich die einfache Variante gewählt ohne Schlitz vorne. Im Rückenteil habe ich einen Schlitz eingenäht. Den Abschluss oben habe ich - aus Stoffmangel nicht mit einem Stoffband gemacht, sondern nur 0,7cm Nahtzugabe gegeben und diese erst gekräuselt und dann mit einem Falzgummi eingefasst. Das war eine ziemliche Herausforderung, gerade bei der Rüsche, die ich vorne noch angenäht habe. Beide Stoffe zusammen (also insgesamt 3 Lagen) und das auch noch gekräuselt, waren nicht so einfach in den Falzgummi einzunähen. Aber es ist mir gelungen. An 2-3 Orten habe ich mit ein paar Handstichen noch nachgeholfen.  Wichtig war, die Abstände vor dem Annähen zu definieren, so dass zwischen den Vorder- und Rückenteilen, die Träger entstanden. Der Gummi verleiht dem Ganzen auch die Elastizität um es über den Körper auszuziehen, denn unten dran kam ja die Circle Shorts.

 

Diese habe ich einfach ganz normal nach Schnittmuster genäht - bis auf den Bund, den habe ich 1,4cm breiter zugeschnitten um ihn am Ende direkt ans Sol y Luz zu nähen. Das ging von der Weite her bei mir genau auf. Man könnte aber auch kleine Fältchen stecken, wenn dem nicht bei jeder Grösse so sein sollte.

 

Der sommerliche Jump-Suit, der so entstanden ist, hing lange ungeliebt im Schrank. Aber jetzt, bei diesen heissen Frühlingstemperaturen ist er der Miss plötzlich wieder ins Auge gefallen und sie trägt ihn mit Freude - hoffentlich noch den ganzen Sommer lang. 

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Endspurt in der FMD-Nähchallenge

Hast du schon mitgemacht bei der FMD-Nähchallenge? Seit dem 16. März sind auf allen Kanälen schon viele tolle Nähergebnisse präsentiert worden. Eine geballte Ladung Inspiration für deinen Kleiderschrank oder den deiner Kinder. Klick dich schnell rüber und erfahre mehr.

 

Apropos Kleiderschrank der Kinder. Die schiessen ja in die Höhe wie Unkraut. Folge 1: es braucht Nachschub für den Frühling/Sommer. Folge 2: Wenn ich 1 Shirt nähe, wollen die anderen bestimmt auch eines. Folge 3: ich nähe 3 Shirts. :-)

 

Und hier bin ich mal wieder über ein Panel gestolpert, das nicht nur mir gefiel. Die Kids fahren regelrecht darauf ab. Es ist eine Häuserzeile am Strand von Miami von Stenzo Textiles. So richtig sommerlich und so wie ich meinen Grössten verstanden habe: ziemlich angesagt.

Die Wahl des Schnittes

Bei der Wahl des Schnittes habe ich einen Moment gezögert. Sollte es das Rag'n'Bone Oversize-Shirt mit kurzen Ärmeln werden? Für alle 3 Kids das gleiche? Oder doch ChamäLeon und ChamäLeah?

 

Du würdest auch gern solche Motivstoffe vernähen, bist dir aber bei der Wahl des Schnittmusters auch unsicher oder weisst nicht, wie du den Schnitt am besten auswählst? In meinem heutigen Beitrag im offiziellen Bernina-Blog gebe ich ein paar Tipps, die dir Vernähen von Panel-Motiven erleichtern.

 

Ich habe mich am Ende für ChamäLeon & ChamäLeah entschieden. 

Die Schnittteile

Für die Jungs ist es ein ganz gewöhnlicher Grundschnitt mit farblich abgesetzten kurzen Ärmeln geworden. Für unser Mädel ein Modell mit Flügelärmeln No. 3 aus der Erweiterung 5 und Fransenabschluss. Das ist ganz einfach zu machen. Ich habe zusätzlich zur Saumzugabe nochmal 2 cm dazugegeben und die Seitennaht nur bis 8cm vor der Unterkante geschlossen. Am Ende habe ich ganz einfach ca. 8cm tiefe und 1cm breite Streifen eingeschnitten. Fertig ist der garantierte Sommer-Effekt.

Ich bin gespannt, was über Facebook, Bernina-Blog und Instagram bis nächsten Montag noch alles so an unverwechselbaren FMD-Kleidungsstücken eintrudelt und drücke euch die Daumen für einen der tollen Preise, die es zu gewinnen gibt.

 

Herzlich,

Denise

 

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Backlinks: Made4Girls

Merinda - der Hingucker des Sommers

Unsere Jüngste spielt nicht übermäßig mit Puppen. Aber doch ist sie phasenweise eine richtige Puppenmama. Wir sind also rundum ausgestattet, mit allem, was das Herz begehrt: verschiedene Puppen, Kleider (Stange und handgemacht- siehe Freebook), Kinderwagen, Hochstuhl, Trage, Autositz, Geschirr und Fläschchen, selbstgenähte Windeln...

Und eine ihrer Puppen - Lara - ist eben schon ein bisschen größer. Die hat schöne lange rote Haare, kann schon gehen und braucht weder Windeln noch Fläschchen. Lara ersetzt Lou, die im USA-Familienurlaub unbedingt in Las Vegas bleiben wollte...

Woher die Inspiration zu Merinda kam

Und Lara hatte "ab Werk" ein wunderschönes Set am Kleidern an. Nur wie das mit kleinen Mädchen und Puppen so ist - die bleiben nicht lange dran. Die arme Lara ist die ganze Zeit halb nackt und dieausgezogenen Kleider liegen irgendwo herum. 

Und so fiel mir eines Tages beim Aufräumen Laras Rock in die Hand...

Ein süßer Material- und Farbenmix, der mich förmlich einlud, ihn zu vergrößern und zum Mädchentraum zu gradieren. 

Und so habe ich Merinda entworfen. Ein Rock mit drei versetzten Stufen, die an einem Unterrock angenäht sind, damit er oben nicht aufträgt und unten doch schon bauschig fällt.
Je nach Material-Mix wirkt er etwas voller oder etwas ruhiger.

Material-Mix-Merinda
Material-Mix-Merinda

Der Mix machts

Wenn wir schon von Material-Mix sprechen, so will ich euch auch verraten, was ich bei dieser Merinda alles verwendet habe. Da sind nämlich ein paar ganz besondere Schätze dabei.

 

Der Überrock ist aus einem Chambray. Ganz weich fallend, dünn und luftig. In Jeans-Optik mit ganz feinen Nadelstreifen. Daher habe ich die Nähte und Säume auch in optisch abgesetztem typischen jeansgelb abgesteppt. Die Spitze ist aus dem Adventskalender von Nähpaket. Den gleichen Stoff habe ich auch direkt für den Unterrock verwendet, weil er so schön leicht ist.

 

Die oberste Rüsche ist aus einer besonders edlen Popeline aus dem bunten Assortiment von Karlotta Pink. Habt ihr euch bei Karlotta Pink mal umgesehen? Da findet ihr Stoffschätze aus aller Welt, so bunt wie das Leben. Ich staune immer wieder. So zuletzt auch am Nähkomplott letztes Wochenende.

 

Die mittlere Rüsche ist ein gewobener Karostoff in leichter Batist-Qualität, der seit Jahren meinen Schrank gehütet hat. Er hat sich als prima Prima Ergänzung entpuppt. Farblich wie qualitativ.

 

Die untere Rüsche ist ein Baumwoll-Leinen-Gemisch. Wunderbar grob gewoben und relativ schwer aber schön weich. Er ist in einer Jacquard-Bindung gewoben und könnte theoretisch beidseitig verwendet werden. Mir gefällt diese Seite aber besser. Gegönnt hab' ich ihn mir vor fast einem Jahr an der Eröffnung der Stoffart in Winterthur und nun hat ein Teil davon seine Bestimmung gefunden.

 

Den Abschluss bildet eine schmale Bordüre aus gepunktetem Tüll. Das war ein Rest aus dem Projekt "Feenflügel" (Freebook) und lässt den Rock wunderbar mädchenhaft wirken. La Miss möchte ihn nun unbedingt zur Tanzstunde tragen. ;-) Den Tüll habe ich vorgängig mit Framilon gekräuselt. Das geht schnell und wird schön regelmässig.

Das eBook

Und nun gibt es Merinda also auch für dich zum nachnähen. Und ich bin schon gespannt, welche Materialien du einfliessen lassen wirst. Cord, Denim, Leinen, Tüll, Chiffon, Spitze, Voile, Chambray, Viskose... Eine ganze Liste von Stoffen kommt einem da in den Sinn - sogar Lagen mit Jersey sind möglich. Ich rate allerdings davon ab, alle 3 Rüschen mit Jersey zu nähen, da es den Roch recht schwer machen kann. Hängt allerdings natürlich von der Jersey-Qualität ab.

 

Im eBook enthalten sind neben einer Kurzanleitung für Fortgeschrittene natürlich die ausführliche und bebilderte Anleitung mit Tipps und Tricks und weiteren Ideen und Inspirationen. Das Schnittmuster ist in A4-Bögen enthalten zum selber drucken und zusammenkleben, sowie auch in A0 zum drucken im Copy-Shop oder beim Online-Dienst.

 

Noch bis Sonntag ist Merinda zum Einführungspreis von Fr. 3.90 statt Fr. 6.90 erhältlich. Greif zu und zeig uns schon bald deine Merinda in meiner DIY-Facebook-Gruppe.

Und last, but not least...

Mit Merinda am Näh-Challenge teilnehmen

Merinda ist eine tolle Gelegenheit auch noch an der FMD-Nähchallenge teilzunehmen. Noch bis am 16. April läuft die Challenge und es gibt tolle Preise zu gewinnen! Alles Nähere gibts im Bernina-Blog.

 

Ich hoffe, euch gefällt Merinda genau so gut wie mir und meiner Tochter und freue mich, schon bald viele Exemplare draussen in der Nähwelt zu entdecken.

 

Herzlich,

Eure Denise

eBook "Merinda Rock Kids" 86-170
Der Rock "Merinda" ist ein echter Hingucker. Durch seine versetzten Rüschen, die an einem Unterrock befestigt sind, wirkt er schön bauschig und wird durch einen Überrock, der mit mehreren dekorativen Schlitzen genäht werden kann gebändigt. ... (mehr lesen)
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